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Vor großen Herausforderungen

In Aach nehmen die Freien Wähler, die CDU und die Unabhängige Freie Liste Stellung zu aktuellen Fragen im Vorfeld der Kommunalwahl

Aach. In Aach stehen mit der neuen Ortsmitte große Herausforderungen an. Wie diese und anderes bewältigt werden soll, erklären die drei Fraktionen im Vorfeld zur Kommunalwahl am 26. Mai.

Frage 1: Welche Vorhaben, Projekte oder Themen möchten Sie in den nächsten fünf Jahren anpacken?
Für die Freie Wähler Aach, Michael Graf: »Eines der wichtigsten Projekte, das zeitnah im Gemeinderat vorangetrieben werden muss, ist die Neugestaltung der Ortsmitte und die Integration des Mühlenplatzes in diese neu gestaltete Ortsmitte. Hierfür ist die Erstellung eines Konzeptes zu den sanierungsbedürftigen Gebäuden am Mühlenplatz dringend erforderlich. Weiter sollte mittels einer Machbarkeitsstudie die erforderlichen Gebäudemaßnahmen für Feuerwehr, DRK und Bauhof untersucht werden. Ebenfalls erforderlich hierfür ist die Beauftragung eines Feuerwehrbedarfsplanes. Eine weitere wichtige und finanziell anspruchsvolle Aufgabe ist die zeitnahe Durchführung der bereits projektierten Umgestaltung der Ortsdurchfahrt.«
Für die CDU, Simone Hornstein: »Große Herausforderung wird die erfolgreiche Realisierung des Landessanierungsprogramms mit Gestaltung der Ortsmitte. Mit unserem Alleinstellungsmerkmal »Aachquelle« wollen wir ein schlüssiges Tourismuskonzept entwickeln. Für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung ist die Schaffung von Wohnraum und die Bereitstellung von Gewerbeflächen für uns ein wichtiges Thema.«
Für die Unabhängige Freie Liste Aach, Michael Streitberger: »Aach wächst durch das Neubaugebiet, deshalb ist die Anpassung der Infrastruktur auf die Bedürfnisse von Jung und Alt notwendig. Ärztliche Versorgung, Jugendtreff, behindertengerechte Angebote, Pflegeheim, Cafe, Ganztagsbetreuung in Kindergarten und Schule muss man ausbauen. Auch die neue Ortsmitte erfordert viel Einsatz und kreative Ideen.«
 Frage 2: Was wollen Sie gegenüber der bisherigen Arbeit des Gemeinderats verändern?
FW:
»Wünschenswert wäre, wenn im Sinne der Bürger und Bürgerinnen unseres Städtchens alle Gemeinderäte listenübergreifend besser zusammenarbeiten würden. Dies war in den letzten fünf Jahren oftmals nicht optimal.«
CDU: »Wir wollen an die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Stadt anknüpfen. Dabei möchten wir durch transparente Information und vielfältige Bürgerbeteiligung die Identifikation jedes einzelnen mit unserer Stadt Aach weiter fördern. Ein wichtiges Anliegen ist uns auch eine Beschleunigung von Planungs-, Genehmigungs- und Umsetzungsprozessen – damit Ergebnisse präsentiert und neue Projekte in Angriff genommen werden können.«
UFL: »Bereits der bisherige Stadtrat hat sicher gute Arbeit geleistet. Wir wollen dies fortsetzen und optimieren. Dort, wo möglich, ist es unser Anliegen, die Bürger einzubeziehen und sich an den Notwendigkeiten und am Machbaren zu orientieren. Keine Prestigeprojekte sondern sinnvolle Investitionen.«
Frage 3: Wie möchten Sie die Stadt Aach für die Zukunft fit machen?
FW:
»Wir möchten die bereits gute dörfliche Infrastruktur in Aach weiter verbessern. Hierfür sind u. a. Investitionen in die Wasserversorgung (Quelle Homberg) und in die Digitalisierung mittelfristig notwendig. Auch müssen wir alles daran setzen, den Erhalt unserer Hausarztpraxis zu gewährleisten und wieder eine Verbesserung der therapeutischen Versorgung zu erreichen. Auch sollten private Investitionen in unsere Infrastruktur zukünftig nicht von vornherein negativ beurteilt werden.«
CDU: »Eine hohe Lebensqualität ist wichtig für die Attraktivität unserer Stadt! Deshalb wollen wir für Aach folgende Zielsetzungen im Blick behalten: Erhalt und Verstärkung unserer sozialen Infrastruktur, schnelles Internet, Öffentlicher Personen-Nahverkehr, Barrierefreiheit für alle Generationen und Beitrag zu nachhaltigem Klima- und Umweltschutz.«
Unabhängige Freie Liste: »Wir möchten Angebote für Familien, Jugend und Senioren optimieren.
Eine Ortsmitte, die zum Treffpunkt und Zentrum des Ortslebens wird. Ein breites Freizeitangebot durch die Aacher Vereine und eine Infrastruktur, die sich am Wachstum der Stadt orientiert.
Durchdachte, nachhaltige und Umweltschonende Tourismuskonzepte im Verbund der Region Hegau/Bodensee.

Wochenblatt Redakteur @: Ute Mucha