Konstanz schickt ein Licht in die Welt

Konstanz. Der Konstanzer Panoramafotograf und Lichtkünstler Ulrich Riebe hat die Zeit in der Quarantäne genutzt, um ein lang ersehntes Projekt umzusetzen. "Wir haben zwar kein Matterhorn, dafür einen Münsterturm.« sagt er. Und genau diesen Turm verzierte er nun von Mittwoch bis Sonntag Abends aus der Quarantäne heraus mit einer Videoprojektion, die ein Zeichen der Solidarität mit den Partnerstädten und Verbundenheit mit der ganzen Welt setzen soll. Damit sich jedoch keine Massen auf dem Münsterplatz versammeln, wurde über eine Live-Kamera das Geschehen im Internet weltweit sichtbar gemacht.In der ohnenhin durch die Corona-Anordnungen bemerkenswert leeren abendlichen Innenstadt war aber doch der eine oder andere Gast zu sehen, der das Lichtschauspiel auch mal in live erleben wollte- Am Samstagabend sorgte das aufziehende Gewitter für einen zusätzlichen Gänsehautmoment auf dem Platz, der sonst mit dem Plätschern des Brunnens in der Dunkelheit wahrnehmbar war.

Bei der Projektion wurden Grüße interaktiv an die Partnerstädte und die ganze Welt gesendet. Die Besucher konnten virtuell Einfluss auf die Projektion nehmen, indem sie ihren Herzrhythmus »spendeten«, das heißt ein Algorithmus errechnete aus dem virtuellen über das Handy eingetippten Herzschlag und der Herzvariabilität, wofür das Herz der BesucherInnen schlägt. »Eine neue Form von gelebter Herzdemokratie«, freut sich Ulrich Riebe. Mehr und weitere Spendenmöglichkeiten unter www.konstanz-in-love.de

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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