300 Jahre Riesensalamander
Symposium beleuchtet die Geschichte eines bedeutenden Fundes
- Das Fossil des heute unter dem wissenschaftlichen Namen Andrias scheuchzeri bekannte Riesensalamanders wurde 1726 entdeckt. Anlässlich des Jubiläums gibt es ein Symposium in Wangen.
- Foto: Förderverein Museum Fischerhaus
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Öhningen-Wangen. Er sorgte dafür, dass der Ort Wangen international bekannt wurde und feiert in diesem Jahr Jubiläum: Vor 300 Jahren beschrieb der Naturforscher Johann Jakob Scheuchzer ein Skelett, das er als das eines sündigen Menschen beschrieb, das sich später aber als Riesensalamander herausstellte.
Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltet der Förderverein Museum Fischerhaus in Kooperation mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart ein Symposium. Neben der Historie der Entdeckung und Interpretation des Fossils soll auch die Bedeutung der Öhninger Schichten für die gesamte Forschung Gegenstand der Tagung und der Fachvorträge werden, kündigt der Verein an.
Das Originalfossil des Riesensalamanders befindet sich in Haarlem in den Niederlanden. Weitere Öhninger Funde sind in Karlsruhe, Stuttgart, Freiburg und Sigmaringen zu finden. Aber auch international gibt es Exponate aus den Öhninger Schichten in Zürich, New York, Rio de Janeiro und Bolivien. Im Naturkundemuseum Karlsruhe ist man dabei, die in Öhningen ausgestellten Funde zu katalogisieren.
Das Symposium findet statt am Freitag, 4. September, von 10 bis 19 Uhr in der Strandhalle Wangen. Es richtet sich an Wissenschaftsinteressierte, Naturfreunde und alle, die mehr über die Geschichte des Riesensalamanders erfahren möchten.
Autor:Redaktion aus Singen |