Gerhard-Thielcke-Realschule Radolfzell
Tag der Toleranz und Besuch von OB Gröger
- Tag der Toleranz in der Gerhard-Thielke-Realschule
- Foto: Sascha Golitschek
- hochgeladen von Anja Kurz
Radolfzell. Zwei Besonderheiten gab es kürzlich in der Gerhard-Thielcke-Realschule Radolfzell.
Tag der Toleranz
Unter dem Titel „Tag der Toleranz“ gestalteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eugen-Biser-Stiftung einen interreligiösen Projekttag für die neunten Klassen. Das Projekt „Religiöse Vielfalt gemeinsam Lernen und Leben in Bayern und Baden-Württemberg“ hat zum Ziel, die Integration und soziale Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund zu fördern, ihre gleichberechtigte Teilhabe zu erhöhen und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Während des Projekttages wurden wichtige gesellschaftliche Themen unter Berücksichtigung der drei Weltreligionen beleuchtet. Hierzu zählten Umweltschutz, Vorurteile gegenüber anders aussehenden/anders glaubenden Menschen, Frieden und Krieg, Gemeinsamkeiten der Kulturen und Religionen. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich in selbst gewählten Workshops mit den verschiedenen Themen befassen.
Im Plenum wurden Fragen zu den Religionen beantwortet. Hier wurden auch kritische Fragen und bestehende Vorurteile besprochen und gemeinsam diskutiert. Wissenslücken konnten gefüllt werden, da die Jugendlichen bei kompetenten Bildungsreferenten nachfragen konnten. Die Schule bedankt sich bei der Erika und Werner Messmer Stiftung, die diesen wertvollen Tag der Toleranz finanziert hat.
Besuch von Oberbürgermeister Simon Gröger
Kurz vor den mündlichen Prüfungen besuchte zudem Oberbürgermeister Simon Gröger die zehnten Klassen der Realschule und wünschte allen Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Realschulabschluss.
Ein besonderes Anliegen war dem Oberbürgermeister, den Zehntklässlerinnen und Zehntklässlern Mut für ihre Zukunft zuzusprechen: Mut, den eigenen Lebensweg zu gestalten und Entscheidungen zu treffen sowie eigene Ideen voranzutreiben und zu investieren.
Denn, so führte Oberbürgermeister Gröger aus, zähle nicht nur die schulische Leistung, sondern auch, wie viel Mut jede und jeder Einzelne aufbringe, um seine Ziele zu verwirklichen. Es sei kein Naturgesetz, dass die besten Noten auch die beste berufliche Zukunft garantierten, betonte er. Auch in Radolfzell gebe es sehr erfolgreiche Unternehmer, die kein Studium absolviert hätten.
In seiner Ansprache berichtete Oberbürgermeister Gröger zudem von eigenen Lebenserfahrungen sowie seinem persönlichen Werdegang in Studium und Beruf. Dabei hob er hervor, dass niemand seine heutige Entwicklung hätte vorhersehen können.
Auch die Angebote für persönliche Gespräche nach der Veranstaltung oder im Rathaus zeigten, dass die Zukunft der Jugendlichen dem Oberbürgermeister ein großes Anliegen ist.
Quelle: Gerhard-Thielcke-Realschule Radolfzell
Autor:Presseinfo aus Singen |