Hallo und guten Tag
Feige und heimlich mit Flugblättern Hass geschürt

In der WOCHENBLATT–Hauptstadt haben gewisse Herrschaften unlängst ihre unsäglichen Pamphlete verteilt. Eines dieser Flugblätter kam mir zwischen meine Pfoten und deshalb habe ich mir mal ein paar Informationen besorgt. »Der III Weg«, ein Klick im Internet genügte und schon wurde ich fündig. Was ich dann allerdings auf der Internetseite dieser feinen Herrschaften fand, das kann und will ich Ihnen, liebe WOCHENBLATT–Leserinnen und –Leser nicht vorenthalten. Unter dem Titel »Neues Asyl-Heim: Bürgerbetrug in Singen« war u. a. zu lesen: Die ehemaligen Anwohner, die nun den kulturfremden Asylanten weichen müssen… Zudem befürchten die Asylkritiker Konflikte mit den ausländischen Neuankömmlingen, wie es sie zahlreich nahezu in jeder der Asylkaschemme Deutschlands bereits gibt« (Originalzitat einschl. Fehlern).
Und weiter »In ihrem Willen, die Heimat und ihre kulturelle Identität zu bewahren, werden sie auf jeden Fall von der nationalrevolutionären Bewegung auch zukünftig Unterstützung und Beistand erhalten«. In einer weitere Meldung auf der Internetseite machen sich die braunen Gesellen über die Kundin einer Fast-Food-Kette in Amerika lustig, weil sie ein »liebevoll mit Butter aufgemaltes Hakenkreuz« entdeckte und sich bei der Restaurantleitung angesichts des kulinarischen

 Scherzchens beschwerte. Und weiter …. »wurde der arme Tropf hinter der spritzenden Pommes–Friteuse sofort entlassen«. »Überfremdung, Abtreibung, Kinderlosigkeit und kultureller Verfall führen unweigerlich zum Volkstod«, solche und ähnliche Meldungen finden sich ohne Ende auf dieser Internetseite. »Boykottiert Produkte aus Israel«, ein weiterer Internet–Aufruf. Das kam mir doch irgendwie bekannt vor.
»Kauf nicht bei Juden«, so lautete der Spruch bei den Nationalsozialisten. Ich setze als bekannt voraus, wohin Deutschland mit diesen »Heilsbringern« oder besser gesagt Verbrechern gekommen ist.
Die NSDAP hatte ein 25–Punkte–Programm, der III Weg begnügt sich mit 10 Punkten; z. B. die raumgebundene Volkswirtschaft (= Sämtliche Schlüsselindustrien, Betriebe der allgemeinen Daseinsvorsorge, Banken, Versicherungen sowie alle Großbetriebe) sollen verstaatlicht werden.
Die NPD nennt das »raumorientierte Volkswirtschaft« und bei der NSDAP wurde die Forderung nach Verstaatlichung unter Nr. 13 des 25-Punkte-Programms abgehandelt. Auch sonst finden sich erschreckend viele vergleichbare Forderungen und Ziele.
Ob NPD oder III Weg, sie vertreten genau die gleichen Ideen und Ziele wie die Nationalsozialisten; kurz gesagt, das sind Nazis und bleiben Nazis. Deutschland hat für deren unheilvolle Politik einen unendlich hohen Preis bezahlt. Ist das alles schon vergessen? Wann endlich werden die Nachfolge–Parteien verboten? Wann endlich kommt die Kanzlerin in die Gänge? Wann endlich macht das Parlament Nägel mit Köpfen?

In diesem Sinn bis zum nächsten Mal, Ihr bunter Hund.

Autor:

Redaktion aus Singen

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