Hallo und guten Tag
Nachts auf Singens Straßen

In der WOCHENBLATT-Hauptstadt tut sich was. Ab September werden die Nachtwanderer ihre Touren durch Singen ziehen. Drei Freiwillige konnte Marcel Da Rin, seines Zeichens Leiter der Singener Gewaltprävention, bis jetzt für diese ehrenamtliche Arbeit finden. Gemeinsam mit seinen – ich belle es salopp – drei Musketieren hofft er auf weitere Verstärkung. Die Idee kommt aus Schweden und andere Städte haben schon gute Erfahrungen gemacht.
Doch damit nicht genug der ehrenamtlichen Arbeit in der WOCHENBLATT-  Hauptstadt. Der FDP-Fraktionsvorsitzende des Gemeinderats betätigt sich als  ehrenamtlicher Verwaltungshelfer. Peter Hänssler verteilt jetzt »Knöllchen« an Parksünder. So viel Engagement ist bemerkenswert. Bei meinen Streifzügen durch die Fußgängerzonen fällt mir immer wieder der rege Autoverkehr auf. Es geht dabei nicht um den Lieferverkehr! Einheimische und Fremde nutzen diese Bereiche ohne jegliche Skrupel mit ihren Vehikeln. Von den Radfahrern ganz zu schweigen. Darf Peter Hänssler diesen Herrschaften auch Verwarnungen schreiben? Oder darf das nur die Polizei? Doch jetzt zu einem ganz anderen Thema. Bei ihrem letzten Besuch erzählte Marlene meiner Chefin, dass eine gemeinsame Bekannte zur Behandlung ihrer »Problemzonen« eine Vakuumbehandlung im Neoprenanzug gebucht hat. Schlappe 500 € kostete der Spaß. Den Kommentar der allerbesten Ehefrau gebe ich jetzt und hier lieber nicht weiter. Die beiden Freundinnen waren sich in der Beurteilung der Geschichte einig. Sie werden gemeinsam weiterhin das wunderschön gelegene Aachbad als ihr Fitnesszentrum nutzen. Die Saisonkarte kostet für Erwachsene 75,- und ist damit deutlich günstiger. Ein 50 m Schwimmerbecken mit 6 Bahnen und das Erlebnisbecken mit Strömungskanal, Brodelbucht, Schwallduschen und eine Gesundheitsbucht mit Massagedüsen und ein Wasserpilz stehen für dieses Geld zur Verfügung. Nicht zu vergessen den Sprungturm und die 96 m lange Wasserrutsche. So ein Angebot zu einem solchen Preis, da kann doch keiner meckern oder irre ich mich da? Für meine Leibköchin und Marlene war ein Besuch des Bades am 75. Geburtstag natürlich eine Ehrensache. Das besondere Interesse der beiden galt jedoch der Ausstellung zur Geschichte des Aachbades in der Wärmehalle. Marlene bedauerte, dass dieser Raum ansonsten fast immer auch an kühlen Tagen verschlossen ist. Durch die großen Fenster hat sie schon oft einen Blick hinein geworfen und festgestellt, dass die Wärmehalle im Normalfall eher einer Abstellkammer gleicht. Da hätte ich dann doch noch ein paar Fragen: Was bringt eine abgeschlossene Wärmehalle? Soll der Raum einfach sauber bleiben? Will man sich die Reinigung sparen?

In diesem Sinn bis zum nächsten Mal, Ihr bunter Hund.

Autor:

Redaktion aus Singen

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