Leserbrief
»Bitte schafft die Tafeln endlich ab!«

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Landkreis Konstanz. Zum Thema „Tafeln fühlen sich im Stich gelassen“ erreichte uns folgender Leserbrief:
»Sehr geehrte Redaktion,
seit Jahren ist bekannt, dass es bedürftige Menschen gibt. Solange diese Zahlen übersichtlich blieben, war die Initiative „Tafel" am Anfang sicherlich gutgemeint. Daraufhin hat sich der Staat aus der Verantwortung gezogen. Stattdessen haben sich die vielen, lieben Helfer viel Geld aus der Tasche ziehen lassen. Angesichts der steigenden Armut, die mittlerweile ein Großteil der Bevölkerung betrifft und den Flüchtlingswellen erkennt man, dass es jetzt in dem Ausmaß nicht mehr zu stemmen ist.
So gut gemeint es ursprünglich war, hat man leider eine Zweit-Gesellschaft erschaffen, hat Mensch ausgegrenzt, indem sie sich voller Scham ihr täglich Brot in Kirchen und anderen Räumlichkeiten abholen müssen. Meist nicht mehr so verkehrsgünstig gelegen, wie die Supermärkte. Sichtbar für die Privilegierteren.
Es macht keinen Sinn, fast abgelaufene, nicht verkaufbare Ware an andere Orte zu schaffen, was Kosten verursacht, auch die Miete für Räumlichkeiten-die Lagerung nicht so gewährleistet ist, wie in einem Supermarkt, wo das Gesundheitsamt die richtige Lagerung vorschreibt.
Aus gesundheitlichen Gründen hat man früher nicht mehr frische Ware aus den Regalen genommen und den Tieren verfüttert und es grasten die Tiere auf den Weiden.
Heutzutage KAUFT man teures Viehfutter (Soja usw. ) ein, was zum einen zur Verteuerung der Fleisch-Produkte geführt hat, aber auch zur Menschmästung beiträgt. (Fettleibigkeit) Heutzutage ist diese vitaminlose, teilweise ungesunde Ware gerade gut genug für die allerärmsten Menschen unserer Gesellschaft.
Wir ALLE habe das Recht uns gesund ernähren zu können? WIRKLICH?
Die Lösung ist einfach! Keine Tafeln mehr !
Der Staat soll die einkommensschwachen Haushalte endlich aufstocken, damit jedermann wieder menschenwürdig im Supermarkt einkaufen kann.

Ellen Dorien
Radolfzell

Autor:

Presseinfo aus Singen

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