Fiedler's Tag vom 21. Mai 2016

Bei den Haupt-/Werkrealschulen schreitet der seit der Jahrtausendwende feststellbare Rückgang der Schülerzahlen weiter fort. Das gab das Kultusministerium nach dem Abschluss der Anmeldungen mit seinen vorläufigen Zahlen bekannt.

Für das kommende Schuljahr wurden 5.435 Schülerinnen und Schüler (2015: 6.284 Schüler) von ihren Eltern an einer Haupt- oder Werkrealschule angemeldet, das sind 849 Anmeldungen weniger als im vergangenen Jahr. Nur noch 6,5 Prozent (2015: 7,4 Prozent; 2014: 9,4 Prozent) der Schülerinnen und Schüler werden im Herbst von der Grundschule an eine Haupt-/Werkrealschule wechseln.

Die Anmeldezahlen an den Realschulen sind laut der Mitteilung dagegen stabil oder nur leicht rückläufig: 28.966 Kinder wurden an dieser Schulart angemeldet (2015: 29.418 Kinder). Bei der prozentualen Verteilung der Anmeldungen ist die Realschule mit einem Anteil von 34,5 Prozent (2015: ebenfalls 34,5 Prozent) weiterhin die Schulart, die am zweithäufigsten gewählt wird.

Bei den Gymnasien gab es in den beiden vergangenen Jahren 2014 und 2015
erstmals einen leichten Rückgang bei den Anmeldungen. In diesem Jahr bleibt die Anmeldesituation mit 36.111 Anmeldungen (2015: 36.160 Kinder) dagegen konstant. Das Gymnasium ist damit weiterhin die beliebteste Schulart im Land.

Mit 13.505 angemeldeten Kindern (2015: 13.396 Kinder) bleiben auch die
Anmeldungen an den Gemeinschaftsschulen stabil. Mit einer Übergangsquote von 16,1 Prozent (2015: 15,7 Prozent) ist die Gemeinschaftsschule inzwischen die am dritthäufigsten gewählte Schulart.

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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