Singener Vesperkirche schafft bis 27. Januar wichtige Begegnungen
Gemeinsam speisen an einem Tisch

Singener Vesperkirche | Foto: Das Brotteilen gehört zur Tradition des ökumenischen Eröffnungsgottesdienstes bei der Singener Vesperkirche. swb-Bild: stm
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  • Foto: Das Brotteilen gehört zur Tradition des ökumenischen Eröffnungsgottesdienstes bei der Singener Vesperkirche. swb-Bild: stm
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Singen. Der Ort der Gastfreundschaft und Nächstenliebe in Singen hat in den nächsten vierzehn Tagen einen Namen: die Singener Vesperkirche. Dank der großen Gemeinschaftsaktion der ACK, Singener Tafel und fast 700 freiwilliger Helfer lädt diese bis zum 27. Jannuar alt und jung ob reich oder arm zum gemeinsamen Gastmahl in die Lutherkirche ein.

Mit welcher Freude die Menschen beim Eröffnungsgottesdienst am Sonntag gemeinsam sangen, beteten und speisten ist positiv ansteckend und verwandelte mit den 16 Blechbläsern des Posaunenchors, die Pastor Rainer de Vries an die Posaunen von Jericho erinnerten, die vollbesetzte Lutherkirche in ein Gotteshaus das beispielhaft für die Hilfsbereitschaft und Solidarität in der Gesellschaft steht.

Wie Holger Gohla, Redakteur vom Südwestfunk, in seiner Festpredigt erklärte, werde zeitgleich zur vierten Vesperkirche in Singen auch die 25. Vesperkirche in der Stuttgarter Leonhardtkirche eröffnet, durch die viele andere Städte ermutigt wurden, ebenfalls ein Gastmahl in der Kirche zu feiern.

Gerade die Begegnung mit anderen ist das Herzstück der Vesperkirche, die Nahrung für Leib und Seele bietet mit Gott als Gastgeber, wie Pfarrerin Andrea Fink stets betont. Treffend deshalb die Predigt Gohlas mit seiner Kernbotschaft – es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Denn wenn die Tradition durcheinander gerät, ist es wichtig, dass jemand einem Trost und Zuversicht vermittelt. Alleine, so Gohla, kann der Menschen in seinen Gedanken gefangen bleiben. Deshalb sei es wichtig, dass Gott ihn auf seinem Weg begleitet.

Täglich werden bei der Singener Vesperkirche von 11.30 bis 14 Uhr bis zu 300 Essen verteilt werden. Jeder ist zum Gastmahl der gegenseitigen Wertschätzung eingeladen, bei dem es zwei Menus zur Auswahl – eines davon vegetarisch – warme und kalte Getränke sowie Kuchen gibt. Jeder Gast gibt dafür was er will.

- Stefan Mohr

Autor:

Redaktion aus Singen

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