Am 7. August in der CURANA Beuren
Lions-Kulturförderpreis stellt wieder junge Talente in den Fokus
- Fünf, die lächelnd ein Geheimnis bewahren - wer bekommt den Jugend-Kulturförderpreis 2026 des Fördervereins Lions Club Singen-Hegau e.V.? Die Vorfreude auf die Preisverleihung, eingebettet in das 24. Sommerkonzert des Bodensee-Kammerorchesters am Freitag, 7. August, bei freiem Eintritt ab 19 Uhr in der CURANA-Halle in Singen-Beuren, ist jedoch unverkennbar bei Lions-Pressevorstand Franz Hirschle, Fördervereins-Vorsitzender Pius Netzhammer, Lions-Präsident Oliver Maier, Past Präsident Conrad Mattes und Otto Ruch, Kulturausschuss- Sprecher des Fördervereins (von links)
- Foto: Bernhard Grunewald
- hochgeladen von Philipp Findling
Singen. Es gilt als eines der bestgehütesten Geheimnisse in der Hegaumetropole - wer bekommt den Jugend-Kulturförderpreis 2026 des Fördervereins des Lions Clubs Singen-Hegau e.V.? Auch beim Pressegespräch am Dienstagnachmittag, 7. Juli, im Kunstmuseum war den Verantwortlichen sowohl um Fördervereins-Vorsitzenden Pius Netzhammer und Kulturausschuss-Sprecher Otto Ruch als auch Lions-Club-Präsident Oliver Maier mitsamt Past-Präsident Conrad Mattes sowie selbst Presse-Vorstand Franz Hirschle kein Sterbenswörtchen zu entlocken.
Immerhin steht fest, dass der rennomierte Kulturförderpreis, der laut Ruch nunmehr zum 33.Mal verliehen wird und sich insbesondere an Nachwuchskünstlerinnen und -künstler aus der Region richtet, am Freitag, den 7. August, im Rahmen des 24. Sommerkonzertes des Bodensee-Kammerorchesters mit Beginn um 19 Uhr in der Curana-Halle im Singener Stadtteil Beuren an der Aach festlich überreicht wird. „Bei dieser außergewöhnlichen Veranstaltung kommen zwei hochklassige Stücke zur Aufführung“, so Netzhammer, der auf eine bald 25-jährige Verbundenheit mit dem einst von Freunden der Musik gegründeten Kammerorchester zurückblicken kann, welches mittlerweile zum Sinfonieorchester herangewachsen ist.
Unter bewährter Leitung von Gero Wittich wird das „Konzert für Klarinette, Viola und Orchester“ mit den Solistinnen und Solisten Lyuta Kobayashi (Klarinette) und Benjamin Rivinius (Viola) des deutschen Komponisten der Romantik Max Bruch (1838-1920) zu erleben sein, der auch als Geiger, Lehrer und Dirigent engagiert war und mehr als 200 Stücke schrieb. Vor der Konzertpause erfolgt traditionell die mit Spannung erwartete Übergabe des diesjährigen Kulturförderpreises, bevor die „Sinfonie Nr.4 F-Moll, Op.36“ vom Pjotr I. Tschaikovski die Kulturveranstaltung abrundet. Das Orchester selbst setzt sich aus qualifizierten Laien, Musikstudierenden und jungen Berufsmusikerinnen und - musikern zusammen, welche sich alljährlich bei der Familie Zander in Gaienhofen zur Probephase zusammenfinden und mittlerweile teils in Ferienwohnungen untergebracht werden müssen.
Ruch bedauert, „dass Kulturzuschüsse vom Land nicht mehr gegeben werden“, woraufhin nun Kultusminister Andreas Jung zum Konzert und der Preisverleihung extra eingeladen wurde. Der Förderverein ist froh, dass die Dietrich H. Boesken-Stiftung zur Finanzierung beisprang. „Der Eintritt ist frei“, unterstrich Ruch, „mit einer großzügigen Spende zugunsten des Orchesters können Besucherinnen und Besucher am Schluss des Konzerts jedoch ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen“. Auch auf die Preisvergabe dürfen wiederum alle gespannt sein, die Kunst und Kultur in der Heimatregion Hegau-Bodensee schätzen und unterstützen.
Autor:Bernhard Grunewald aus Singen |