Umfrage zum neuen Einzelhandelsgutachten wurde jetzt durch GMA gestartet
Neue Kontur für den Handelsplatz

  • Foto: Wie sich Singen als Handelsplatz in Zukunft aufstellt, soll eine Grundlage durch eine Standortanalyse bekommen, die jetzt durch die Marktforscher der GMA gestartet wurde. swb-bild: of
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Singen (of). Wie wird sich der Einzelhandelsstandort Singen als Zentrum für eine ganze Region weiter entwickeln? Ganz viele Faktoren wirken bei dieser Frage mit. Die Stadt Singen will dabei aber so wenig wie möglich dem Zufall überlassen und hat deshalb wie schon in früheren Jahren die GMA Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung in Ludwigsburg mit der Erstellung einer Standortanalyse beauftragt. Das Unternehmen hatte im Herbst letzten Jahres bereits eine Projektstudie zum Entwicklungspotential der Stadt verfasst und dabei den Standpunkt vertreten, das die Stadt in Sachen Einkaufsflächen durchaus noch zulegen könnte und sollte um in der Konkurrenz der Standorte zu bestehen, die auch immer schärfer wird.
Welche Qualität die Einkaufsstadt Singen hat, und wo sie sich noch verbessern könnte, das soll nun eben das neue Gutachten auf den Punkt bringen, welches Singen schätzungsweise die nächsten zehn Jahre begleiten dürfte. So alt ist etwa auch das letzte Gutachten, das allerdings nun als überholt gilt.
Wie Singens OB Oliver Ehret am Dienstag Vertreter des Handels sowie Vertreter des Stadtmarkings »Singen aktiv« gemeinsam mit Silke Schüler von der GMA erläuterte, wurde inzwischen mit Erhebungen für das neue Gutachten gestartet. Seit dem 8. April haben Interviewer begonnen, rund 1.000 Personen zur Einkaufsstadt Singen zu befragen. Die befragten Personen wohnen dabei längst nicht alle in Singen. Viele Einwohner der Umlandgemeinden, sogar aus den Nachbarlandkreisen und selbst aus der angrenzenden Schweiz werden dabei befragt um ein Bild über die Qualität Singens als Einkaufsstandort zu bekommen und auch zu erfahren, was in Singen noch fehlt oder wo es stärker sein könnte. Parallel ist die Gesellschaft dabei, eine »saubere Erhebung« aller Handelsbetriebe in der Stadt zu bewerkstelligen, um deren Sortimente zu kennen. Die Umfrage soll bis Ende April abgeschlossen sein.
Bis zum Juli sollen die Erkenntnisse aus den Befragungen erstmals präsentiert werden. Wie OB Oliver Ehret am Dienstag mitteilte, kann das Gutachten selbst wohl im Oktober im Gemeinderat präsentiert werden, der dann wiederum bis Anfang 2014 ein Handelskonzept für Singen entwirft.
Dabei wird es dann unter anderem auch um die Forderungen aus dem Singener Süden gehen, die Regelungen für Verkaufsflächen im Gewerbegebiet zu lockern. Auch kann die Stadt Singen dann darstellen, wo und wie sie sich insgesamt als Handelsstandort entwickeln kann. Das wird aktuell immer wieder rund um die Pläne für ein großes ECE-Shoppingcenter im Holzerbau am Bahnhof diskutiert.

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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