Vorstellung der Kriminalstatistik im Stadtrat
Singen verzeichnet weniger Straftaten für das Jahr 2025
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Singen. In der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause präsentierte die Polizei die Kriminalstatistik in Singen von 2025 thematisiert. Dabei zeigte sich die Statistik durch prozentuale Rückgänge weitestgehend positiv, so auch die Häufigkeitszahl, also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, die eine positive Entwicklung nahm.
Insgesamt ereigneten sich im letzten Jahr 1.471 Unfälle, wie die Polizei berichtete. Davon handelt es sich bei 874 um Kleinunfälle. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden liegt bei 172, davon 180 Fälle von Leichtverletzten und 20 Fälle von Schwerverletzten. Drei der Unfälle erfolgten nach Angaben der Beamten mit Todesopfern.
Die Polizei teilte mit, dass es trotz der Zahlen im Bereich Singen keinen konkreten Unfallschwerpunkt gibt und so auch keine direkten Maßnahmen eingeleitet werden können.
Weniger Körperverletzungs- und Diebstahlsdelikte
Die Gesamtzahl von Straftaten liegt im Jahr 2025 bei 3.473, was einen Rückgang zum Vorjahr von 17 Prozent zeigt. Dabei sind der Polizei zufolge auch die Aufklärungsquote und die Straßenkriminalität zurückgegangen. Man erkennt deutlich einen Gesamtrückgang bei Straftaten, jedoch werden laut Polizei auch weniger Straftaten angezeigt.
Rauschgiftdelikte sind ebenso mit einer Zahl von 101 um 39,8 Prozent gesunken. Auch Körperverletzungsdelikte zeigen mit einer Zahl von 314 einen Abstieg von 19,5 Prozent, sowie Diebstahlsdelikte mit einer Höhe von 1099 Fällen einen prozentualen Rückgang von 18,9 Prozent aufweisen. Darüber hinaus vermeldete die Polizei auch bei der Gesamtzahl der Tatverdächtigen mit einer Anzahl von 1.954 ein Rückgang um 24,1 Prozent.
Die Jugendkriminalität verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Abstieg, so ging nach Angaben der Polizei die Kriminalität von unter 18-Jährigen ist um circa 31 Prozent zurück. Jedoch gab es einen Anstieg von 53 Prozent bei der Gewalt gegen Polizeibeamte mit einer Zahl von 63 Fällen. Nach Angaben der Polizei wurden im Jahr 2025 981 Opfer häuslicher Gewalt registriert. Dies entspricht einem Rückgang um 6,2 Prozent. Die Cyberkriminalität ist zudem um 8,5 Prozent gesunken. Zu sexueller Gewalt gibt es laut Polizei keine auffälligen Zahlen. Dies liegt das vermehrte Auftreten an einer höheren Medienpräsenz und nicht an tatsächlich auffällig höheren Zahlen, da sich die Anzeigen oft im Internet abspielen, heißt es weiter.
von Pia Schaible
Autor:Wochenblatt Redaktion aus Singen |