Spatenstich für Neubau der Stiftung Liebenau
Tag der Freude für Wohnheim in Singens Norden

Spatenstich Liebenau
  • Spatenstich Liebenau
  • Foto: Sozialdezernent Axel Gossner, Pfarrerin Bärbel Wassmer, OB Bernd Häusler, Architekt Robert Böhler, Karl-Edmund Haug, Prälat Michael Brock, Jörg Munk, Brigitte Sauter-Servaes, Michael Künstle, und Bernhard Hösch (Liebenau) beim Spatenstich für den Neubau d
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Singen. An der Singener Bruderhofstraße haben am Dienstag offiziell die Bauarbeiten für ein neues Wohn- und Förderangebot für Menschen mit Behinderung begonnen. Trotz des starken Regens beim offiziellen ersten Spatenstich, zur Freude aller Beteiligten. »Vor einigen Jahren wäre ein solches Projekt nicht denkbar gewesen«, bemerkte Prälat Michael Brock, Vorstand der Stiftung Liebenau, in seinem Grußwort. Mittlerweile habe jedoch ein Umdenken stattgefunden. Die Menschen sollen dort betreut werden wo sie herkommen, um die Familien nicht mehr wie früher durch lange Fahrzeiten voneinander zu trennen.
Oberbürgermeister Bernd Häusler freut sich sehr, dass das Projekt nach langer Planungsphase nun endlich angegangen werden kann. Schließlich fanden die ersten Gespräche dazu schon ganz zu Beginn seiner Amtszeit statt. »Hier in diesem Gebiet wird sich die Stadt Singen weiterentwickeln. Das neue Haus wird also zukünftig mitten in der Stadt liegen«, betonte Häusler.

Für die Vorsitzende des Angehörigenbeirats der Stiftung Liebenau, Brigitte Sauter-Servaes aus Singen ist die Lage des Hauses auch bedeutsam im Hinblick auf das Thema Inklusion. Schließlich soll die Einrichtung bewusst auch offen sein für Besucher. Dass mit diesem Projekt keine Konkurrenz zu den bereits in Singen bestehenden Angeboten geschaffen werden soll, sondern vielmehr eine Erweiterung des Angebots, betonte Axel Gossner, der Sozialdezernent des Landkreises.

Das Bauprojekt umfasst zwei Häuser bis zum Herbst 2018, was als Einzungstermin genannt wurde. Zum einen entsteht ein Wohnheim, in dem insgesamt 28 Menschen mit Behinderung in Wohngemeinschaften zu maximal sechs Personen wohnen können. Im zweiten Gebäude wird eine Betreuungsstätte für bis zu 20 Menschen mit Behinderung eingerichtet. Die auf sechs Millionen Euro geschätzten Kosten für das Bauvorhaben trägt die Stiftung Liebenau, wobei 1,5 Millionen Euro als Zuschuss vom Land kommen.

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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