Arbeitseinsatz für die Anlage neuer Laichgewässer
Das UmweltZentrum gräbt wieder für die Gelbbauchunken

Am 18. April werden in Hoppetenzell auf Initiative des UmweltZentrums Stockach wieder Tümpel für die streng zu schützenden Gelbbauchunken angelegt.  | Foto: Constanze Wyneken
  • Am 18. April werden in Hoppetenzell auf Initiative des UmweltZentrums Stockach wieder Tümpel für die streng zu schützenden Gelbbauchunken angelegt.
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Stockach. Die Gelbbauchunke ist eine Art des Berg- und Hügellandes im mittleren und südlichen Europa. Sie kommt in Deutschland hauptsächlich im Süden und in der Mitte Deutschlands vor. Als streng zu schützende Art wird die Gelbbauchunke auf der Roten Liste in der Kategorie zwei geführt und gilt somit als stark gefährdet.

Gelbbauchunken bewohnen typischerweise vegetationsarme Kleingewässer, Wassergräben, Traktorspuren oder Pfützen mit lehmigem Grund, die ganz neu entstanden sind. Die Unken sind eine "Pionierart", also die ersten Bewohner in dem jeweiligen Gewässer, da sie dort ihren Laich ablegen können, ohne dass dieser von Fressfeinden wie Fischen, Libellenlarven oder konkurrierenden Arten bedroht wird. In Ermangelung von Fluss- und Auenlandschaft findet man die Gelbbauchunke heute eher in Kiesgruben und Steinbrüchen. Sie nehmen aber auch eigens für sie gegrabene Tümpel dankend an und besiedeln sie.

In Stockach gibt es die Gelbbauchunken, beispielsweise in Hoppetenzell. Dort sorgt das UmweltZentrum Stockach dafür, dass jedes Jahr neue Tümpel für die Gelbbauchunken angelegt werden. Am Donnerstag, dem 18. April ist es wieder soweit: Bei einem Arbeitseinsatz können große und kleine Helfer selbst Hand anlegen und dafür sorgen, dass die Gelbbauchunken neue Laichgewässer erhalten.

Treffpunkt hierzu ist um 16 Uhr am Friedhof Hoppetenzell, seitens des UmweltZentrums wird gebeten, Arbeitshandschuhe, Gummistiefel, Schaufel und Spaten mitzubringen.
Anmeldung und weitere Informationen erhalten Interessierte beim UmweltZentrum Stockach unter 07771/4999 oder info@uz-stockach.de. Eine Anmeldung ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung.

Quelle: UmweltZentrum Stockach

Autor:

Presseinfo aus Singen

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