1. Symphoniekonzert

Foto: Simon Fowler
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Mit "Rugby" holt Arthur Honegger den Sport in den Konzertsaal – nicht als musikalisches Spielprotokoll, sondern als Studie in Rhythmus und Klangfarbe. „Ich liebe den Fußball“, schreibt der Komponist, „doch der wildere, weniger geregelte Rhythmus des Rugby reizt mich mehr.“ Das zweite seiner drei "Mouvements symphoniques" (1928) versteht Honegger ausdrücklich nicht als Programmmusik, sondern als sinfonische Übersetzung der Angriffe und Konter, der Bewegungsenergie eines Spiels.

Das Tempo der ersten Halbzeit hält Tschaikowskis "Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll". Sein Mentor Nikolai Rubinstein hatte es 1874 als „wertlos und unspielbar“ abgekanzelt – ein Verdikt, das Tschaikowski schwer traf, ohne ihn umzustimmen. Heute gehört das Werk zu den meistgespielten der Klavierliteratur.

Nach der Pause Charles Ives‘ 2. Sinfonie – Konstanzer Erstaufführung, mehr als 120 Jahre nach der Entstehung. Erst 1951 hat Leonard Bernstein das Werk in der Carnegie Hall aus der Schublade geholt. Ives, hauptberuflich Teilhaber einer der erfolgreichsten New Yorker Lebensversicherungs-Agenturen seiner Zeit, montiert hier amerikanische Volkslieder, Stephen-Foster- Melodien und die "Hymne America" (deren Melodie europäische Ohren als God Save the King kennen) souverän in den Klangraum europäischer Sinfonik – Brahms, Bach und Wagner inbegriffen.

Mit Yoav Levanon (*2004) steht ein Ausnahmetalent auf der Bühne, das trotz seines jungen Alters bereits auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken kann. Der Pianist begann seine professionelle Klavierausbildung mit drei Jahren, spielte schon ein Jahr später erstmals bei einem Konzert und gewann kurz darauf einen internationalen Klavierwettbewerb. Mit sieben Jahren konzertierte er in der Carnegie Hall in New York. Es folgten unzählige Auszeichnungen und Auftritte auf den größten Bühnen und bei den renommiertesten Festivals. So trat er u. a. als jüngster Pianist aller Zeiten beim Schweizer Verbier Festival auf. Yoav Levanon wird von führenden Klavierprofessoren und Musikern in Israel und im Ausland unterrichtet und ist Teil des Piano Program for Outstanding Young Pianists am Jerusalem Music Center.

Weitere Informationen unter: www.stadthalle-singen.de

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WasWannWo aus Singen

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