Eröffnung Erweiterungsbau Kinderhaus Glockenziel
Die Stadt Engen schließt eine große Lücke in der Kinderbetreuung

Freuen sich über die Eröffnung des Anbaus im Kinderhaus Glockenziel (von links): Hauptamtsleiter Jochen Hock, Stadtbaumeister Matthias Distler, Lucia Jortzik (Stadtbauamt Engen), Nastasia Wanner, Chiara Kammerer (beide Leitungsteam Kinderhaus Glockenziel) und Bürgermeister Frank Harsch | Foto: Helene Kerle
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  • Freuen sich über die Eröffnung des Anbaus im Kinderhaus Glockenziel (von links): Hauptamtsleiter Jochen Hock, Stadtbaumeister Matthias Distler, Lucia Jortzik (Stadtbauamt Engen), Nastasia Wanner, Chiara Kammerer (beide Leitungsteam Kinderhaus Glockenziel) und Bürgermeister Frank Harsch
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Engen. Nach weniger als zweieinhalb Jahren Planung und Bauzeit ist es vollbracht: die Bauarbeiten zum Erweiterungsbau des Kinderhauses Glockenziel in Engen sind vollendet. Mit diesem Schritt konnte die Stadt somit eine wichtige Lücke in Sachen Kinderbetreuung schließen.

"Wir sind sehr froh darüber, dass auch durch die tolle Planung der Zeitplan eingehalten werden konnte", zeigte sich Stadtbaumeister Matthias Distler zufrieden, "das hat alles sehr gut funktioniert." Generell kann der Erweiterungsbau mit einer Fläche von rund 470 Quadratmetern bei Gesamtkosten von geschätzt 1,75 Millionen Euro, welche unter anderem rund 273.000 Euro Fördermittel beinhalten, die zu den bereits bestehenden 560 Quadratmetern im Altbau dazu kommen, aufwarten.


Andere Bauanforderungen als früher

Hierbei weist der barrierefreie Anbau neben einem Gruppen- und Kreativraum, einem Essens-, Sanitär- und Personalbereich auch zwei Schlaf- und Erholungsräume, laut Nastasia Wanner vom Leitungsteam des Kinderhauses auch "Snooze-Räume" genannt, auf. Auch die geplante Verschattung wurde im Erweiterungsbau umgesetzt. "Das sind mittlerweile andere Anforderungen als früher, die wir hier erfüllen mussten", betonte Distler auch im Hinblick auf die kindergerechten Sanitärräume im Anbau, die laut Lucia Jortzik vom Stadtbauamt mit vorschriftsgemäßen Duschen ausgestattet sind. Ergänzt wird das neue Gebäude mit einem weiteren, rund 1.400 Quadratmeter großen Außenbereich, die den Kindern unter anderem mit einer mittelalterlich anhauchenden Spielburg viele Möglichkeiten zum Spielen an der frischen Luft bieten. Zudem wurde die Außenanlage nach Angaben des Stadtbauamts Engen auf etwa 3.400 Quadratmeter erweitert.

Altbausanierung für Ende 2026 geplant 

"Die Kinder haben die neuen Räumlichkeiten sehr gut aufgenommen", erklärte Chiara Kammerer vom Leitungsteam des Kinderhauses. "Sie sowie auch die Eltern waren trotz einer chaotischen Übergangszeit sehr verständnisvoll." Dabei dankte Kammerer auch der Stadtverwaltung für das tolle Zusammenwirken in dieser Zeit. "Hiermit sowie auch bald mit dem Altbau können wir unsere pädagogische Arbeit anders aufziehen und dadurch noch besser machen." Mit der Sanierung des mittlerweile 28 Jahre bestehenden Altbaus habe man laut Lucia Jortzik mit Inbetriebnahme des Anbaus am 1. Juni begonnen. Hierbei werde man unter anderem auch den notwendigen Austausch der dortigen Bodenbeläge durchführen. "Dabei hoffen wir", so Jortzik, "dass wir Ende dieses Jahres damit fertig sind."

Problem mit der Warteliste gelöst

Mit dem Erweiterungsbau im Kinderhaus Glockenziel, der nun Platz für 40 weitere Kinder bietet, konnte in Sachen Kinderbetreuung eine große Lücke endlich geschlossen werden, wie Hauptamtsleiter Jochen Hock aufzeigte. "Wir haben hierdurch nun keine Wartelisten mehr." Durch den Anbau habe man ihm zufolge Platz für zwei weitere Gruppen, eine gemischte Gruppe mit verlängerter Öffnungszeit sowie einer Gruppe nur mit verlängerter Öffnungszeit, schaffen können. "Mit dem Altbau zusammen können hier nun 107 Kinder in fünf Gruppen betreut werden", so Hock weiter. "Das ist wirklich optimal, dass wir mit diesem nach allen Gesichtspunkten gebauten Erweiterungsbau nun das Problem mit der Warteliste lösen konnten", freut sich auch Bürgermeister Frank Harsch. "Besser geht's nicht."

Freuen sich über die Eröffnung des Anbaus im Kinderhaus Glockenziel (von links): Hauptamtsleiter Jochen Hock, Stadtbaumeister Matthias Distler, Lucia Jortzik (Stadtbauamt Engen), Nastasia Wanner, Chiara Kammerer (beide Leitungsteam Kinderhaus Glockenziel) und Bürgermeister Frank Harsch | Foto: Helene Kerle
Foto: Stadt Engen
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Autor:

Philipp Findling aus Singen

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