Zwei Aktiionen für die LKW-Piloten in Engen und Gottmadingen geplant
»Lenkpause« dieses Jahr als »TatOrt Nikolaus«

Lenkpause Engen | Foto: Ein Bild vom letztjährigen Besuch des heiligen Nikolaus alias Xaver Müller bei Fahrer Michajlo Brutic auf der Raststätte in Engen. swb-Bild: Dekanat Hegau
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  • Foto: Ein Bild vom letztjährigen Besuch des heiligen Nikolaus alias Xaver Müller bei Fahrer Michajlo Brutic auf der Raststätte in Engen. swb-Bild: Dekanat Hegau
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Gottmadingen/ Engen. Einen „Tat.Ort“ der guten Taten gibt es auch hier im Hegau. Ganz im Sinne des heiligen Nikolaus engagiert sich hier das Netzwerk Kirche und Arbeitswelt für LKW-FahrerIinnen dieses Jahr gleich doppelt mit Aktionen an der Rastanlage Engen (11. Dezember) wie der LKW-Stauzone vor dem Zoll in Bietingen (6. Dezember).

Bereits zum 7. Mal organisiert die Arbeitnehmerseelsorgerin Heike Gotzmann zusammen mit Dekan Matthias Zimmermann die Lenkpause an den Rastanlagen Hegau Ost und West. Eine Lenkpause können wir aber nur durchführen, wenn uns Ehrenamtliche im Netzwerk Kirche und Arbeitswelt unterstützen. So braucht es HelferInnen, die von LKW zu LKW gehen und die FahrerInnen ansprechen.

Unterstützung erhält das Team durch ÜbersetzerInnen, die vor allem in den osteuropäischen Sprachen für eine Kommunikation wichtig sind. Es braucht ein gutes Gespür für die Menschen hinter dem Lenkrad. Sind die Kabinen zu oder winken FahrerInnen ab, so gehen die guten Geister weiter. Die allermeisten aber freuen sich über die Abwechslung, denn das Wochenende auf den Rasthöfen ist lang. Oft sind die Innenstädte zu weit vom Rasthof entfernt, um sie zu Fuß zu erreichen. Da die FahrerInnen auch für ihre Fracht zuständig sind, bewegen sie sich meist nur für einen kurzen Einkauf in einen Discounter vom LKW weg. Die Preise sind für die FahrerInnen an den Raststätten und Tankstellen zu hoch, um sich mit Waren einzudecken.

Die Team Lenkpause geht es darum, ein Dankeschön an die FahrerInnen zum Ausdruck zu bringen. »Wir überreichen den Schokoladen-Nikolaus, zusammen mit einem Apfel, Lebkuchen und Nüssen. Wer möchte, bekommt noch einen Duschgutschein, der im Rasthof eingelöst werden kann«. so Heike Gotzmann.

Die Arbeit als LKW-FahrerIn ist hart. Wochenlang, manchmal monatelang ist der LKW das zu Hause. Im Sommer, wenn die Sonne auf die Kabine brutzelt und im Winter wenn es in der Kabine empfindlich kalt wird. Auf wenigen Quadratmetern findet das Leben von früh bis in die Nacht statt.

Die »Lenkpause« jetzt im Dezember ist Teil der bundesweiten Aktion »Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder« des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken. Sie gehört zur bundesweit bekannten „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Hilfswerk 2002 gestartet hat. Rund um den Gedenktag des heiligen Nikolaus, der am 6. Dezember gefeiert wird, hat der Weihnachtsmann einen Tag Pause. Dann engagieren sich bundesweit Pfarreien, Schulen und Kitas, kirchliche Gruppen oder Verbände ganz im Sinne des heiligen Bischofs Nikolaus, der voller Tatendrang war und als Vorbild für Nächstenliebe, Respekt und Hilfsbereitschaft steht.

Der Nikolaus ist einer der bekanntesten Heiligen. Bundesweit engagieren sich rund um den Nikolaustag am 6. Dezember unzählige Menschen in insgesamt 64 Projekten ganz im Sinne des heiligen Bischofs von Myra. Sie alle schaffen einen »Tat.Ort.Nikolaus« – also einen Ort der guten Taten und des sozialen Engagements. So auch hier an den Raststätten Hegau wir vor dem Zoll in Bietingen. Das Bonifatiuswerk fördert diese Projekte mit einem Sachkostenzuschuss von bis zu 350 Euro und 200 Schoko-Nikoläusen, fair gehandelt und hergestellt im Familienunternehmen Riegelein im fränkischen Cadolzburg.

„Ich bin begeistert, wie viele Menschen sich auch in diesem Jahr wieder ganz nach dem Vorbild des heiligen Nikolaus für ihre Mitmenschen einsetzen“, sagt der Generalsekretär des Bonifatiuswerks, Monsignore Georg Austen. „Bundesweit gibt es wieder über 60 »Tat.Orte«, die uns bekannt sind, in denen christliche Nächstenliebe ganz praktisch gelebt wird. Es sind tolle Aktionen, mit denen die Werte, für die der Nikolaus steht, lebendig bleiben“, so Austen weiter.

Unten gibt es das Video von der letztjährigen Aktion bei sehr winterlichem Wetter.

- presseinfo

Autor:

Redaktion aus Singen

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