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Startschuss für die Bädersanierung

Spatenstich Freibad
Udo Göbel, Leiter Bäder, Jürgen Fürst, Geschäftsführer der Stadtwerke Stockach, Bürgermeister Rainer Stolz und Stadtbaumeister Willi Schirmeister beim Spatenstich für die Sanierung des Freibads. swb-Bild: dh

Die Sanierung der Stockacher Bäder kann beginnen. Insgesamt fallen dafür Investitionen in Höhe von 4,5 Millionen Euro an

Stockach. Am vergangenen Mittwoch wurde mit dem symbolischen ersten Spatenstich im Stockacher Freibad der Startschuss gegeben für die groß angelegte Bädersanierung. Los geht es mit dem Einbau eines neuen Schwallwasserbehälters. Dieser dient als Pufferspeicher für das aufzubereitende Wasser, das dann langsamer gefiltert werden kann, und trägt deshalb mit seinem Fassungsvermögen von 214 Kubikmetern dazu bei, die Wasserqualität im Freibad zu verbessern. Die To-do-Liste ist allerdings noch deutlich länger. Es steht noch eine Dachsanierung beim Eingangsgebäude an, die Becken sollen saniert werden und eine Edelstahlauskleidung erhalten, die zugehörige Technik muss ausgetauscht werden und zu guter Letzt steht auch noch die Sanierung der Duschen auf dem Plan. »Dann sind wir aber hoffentlich für die nächsten zehn Jahre wieder auf einem guten Stand«, hofft Bürgermeister Rainer Stolz.

Für die Sanierung beider Bäder fallen Gesamtkosten von 4,5 Millionen Euro an. Der Löwenanteil mit drei Millionen Euro fließt in die Sanierung des Freibads. Davon kommen 1,1 Millionen Euro an Fördermitteln vom Bund. Die Stadt Stockach schießt 1,4 Millionen zu, und die restlichen 500.000 kommen aus Mitteln der Stadtwerke Stockach. Die Planung der Maßnahmen begann schon im Januar 2019 mit einer Bewerbung um Fördermittel des Bundes. Insgesamt gab es 408 Anträge, von denen nur 67 bewilligt wurden. Stockach gehört dazu. »Wir sind wirklich sehr dankbar, dass wir für beide Bäder eine Zuschussbewilligung bekommen haben«, betonte Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Fürst. Dankbarkeit gelte aber auch der Stadt und dem Gemeinderat »für das klare Bekenntnis zu unseren Bädern«, so Fürst. Denn Eigentümer der Stockacher Bäder sind die Stadtwerke.

Stadtbaumeister Manfred Raff erklärte, dass die Arbeiten nun anderthalb Monate später beginnen als ursprünglich geplant. Damit ist auch eine Eröffnung im Mai unwahrscheinlich. Bei der Beckensanierung gibt es zudem noch Unwägbarkeiten was die Witterung angeht, denn bei Minustemperaturen kann Edelstahl nicht geschweißt werden. »Wenn absehbar wird, dass die Beckensanierung die Eröffnung zu weit verschieben würde, ist allerdings auch denkbar, diese nochmal um eine Saison zu verschieben, damit das Bad zum Sommer zumindest öffnen kann«, erklärt Jürgen Fürst.

Wochenblatt @: Dominique Hahn