Drei Gewinnerinnen des Naturgartenwettbewerbs 2021
Preise für leckere heimische Kräuter

Blumenwettbewerb  | Foto: Der Paradiesgarten von Gerda Weis-Knoch zählt zu den Gewinnern des Naturgartenwettbewerbs in Radolfzell.
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Radolfzell. Zum 22. Mal wurde 2021 der Naturgartenwettbewerb in Radolfzell veranstaltet. Natürliche Materialien, viele heimische Pflanzen und Abwechslung in der Struktur – das sind drei Grundregeln für die Gestaltung von Naturgärten. Davon gibt es in Radolfzell und in den Ortsteilen viele. Im Dezember 2021 wurden die schönsten davon beim Wettbewerb mit dem Motto „Essbare heimische Wildkräuter im Naturgarten“ gekürt.

Insgesamt nahmen 17 Hobbygärtnerinnen und -gärtner an dem Wettbewerb teil. Für die Teilnahme mussten zwei Bilder eingereicht werden, die von einer Jury bewertet wurden.

Um sich einen genauen Eindruck des Gartens zu verschaffen, stattete die Jury jedem Garten einen persönlichen Besuch ab. Nach Abschluss der Rundtour wurden insgesamt drei Sieger ausgewählt. Eine Platzierung erfolgte nicht. Gewonnen haben: Gerda Weis-Knoch (für den Paradiesgarten des Freundeskreis Asyl Radolfzell e.V.) aus Radolfzell, Ingrid Rinker aus Möggingen und Sabine Christ aus Radolfzell.

„Besonders lehrreich war es für mich zu verstehen, dass Gärten, die hübsch anzusehen sind, nicht auch gleichzeitig gut für unsere Umwelt und den Naturschutz sind. Umgekehrt gilt: ein Garten muss nicht verwildert sein, um die Kriterien eines Naturgartens zu erfüllen. Ich war sehr angetan von der Leidenschaft und dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Es ist beeindruckend, mit wie viel Hingabe man sich um die Gärten kümmert“, erklärte die Wettbewerbskoordinatorin Dunia Binder von der Abteilung Integration, Soziales, Bürgerschaftliches Engagement und Senioren.

Der nächste Naturgarten-Fotowettbewerb findet im Frühjahr 2022 statt. Die Teilnahmebedingungen und das Motto werden rechtzeitig bekannt gegeben. Da die geplante Preisverleihung in Präsenz aufgrund des Infektionsgeschehens leider ausfallen musste, wird geplant, diese nach Möglichkeit im Frühjahr nachzuholen.

Was ist ein Naturgarten?

· Naturfremde, chemisch-synthetische Stickstoffdünger, leichtlösliche Phosphate, chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, synthetische Bodenhilfsstoffe und Torf werden nicht verwendet

· Kleinere Flächen werden während der Vegetationsperiode offen gehalten, damit sich die Pflanzen selbst aussäen.

· Wildpflanzen sollten nur im Pflanzjahr und nach der Aussaat (mit Regenwasser) gegossen werden.

· Obst, Gemüse und Kräuter wachsen in gesunden Mischkulturen.

· Freiwachsende Gehölze haben im Naturgarten ihren Platz; der Pflegeschnitt wird auf das Nötigste reduziert.

· Gerade für überwinternde Insekten sind Pflanzenstängel, die bis zum Frühjahr stehen bleiben, sehr wichtig.

· Keine versiegelten Böden

· Kompost als natürlicher Dünger

· Geachtet werden muss auf boden- und vegetationsschonende Arbeitsweisen

- presseinfo

Autor:

Redaktion aus Singen

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