22 Teams sind bereits "im Boot"/ Anmeldung noch bis zum 22. Juni
Großer Andrang für Korona-Solarbootrennen

Solarboote
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  • Foto: Ein Bild vom Wettkampf im letzten Jahr. swb-Bild: htwg
  • hochgeladen von Oliver Fiedler

Konstanz. Schon 22 Teams aus verschiedenen Schulen haben sich zum diesjährigen Solarboot-Rennen an der HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung angemeldet. Und es können noch mehr werden: Anmeldeschluss ist am 22. Juni. „Je mehr Teams wir begrüßen können, desto spannender und vielfältiger wird der Wettbewerb", blickt Prof. Dr. Thomas Birkhölzer, Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik voraus. Wer also mit Kreativität und Tüfltergeist punkten will, ist herzlich willkommen. Schon zum elften Mal in Folge lädt die Fakultät zum Rennen „Korona Minis" ein. Der Wettkampfname nimmt Bezug auf die Korona. Sie wurde von der Hochschule Konstanz vor 30 Jahren entwickelt und war das erste Boot auf dem Bodensee, das alleine mit Solarkraft angetrieben wurde.

Die Nachwuchsingenieure werden dazu eingeladen, ein Boot zu konstruieren, das allein durch Sonnenkraft angetrieben über den Einsatz von Photovoltaik-Zellen Fahrt aufnimmt. In diesem Jahr gibt es erneut zwei verschiedene Wettkampfkategorien: „Geschwindigkeit" und „Kreative Konstruktion". In beiden Kategorien nehmen die Boote an einem Rennen teil. In der ersten Kategorie wird das Rennergebnis durch die Geschwindigkeit bewertet, die Boote der zweiten Kategorie werden von einer Jury beurteilt. Wichtig hierbei ist die Verwendung umweltfreundlichen Materials, kreatives Design sowie die Umsetzung einiger technischer Raffinessen. Für beide Kategorien winken Preisgelder in Höhe von 250 Euro für den ersten, 150 Euro für den zweiten und 100 Euro für den dritten Platz.

„Die Schülerinnen und Schüler sind in vielerlei Hinsicht gefordert: Teamarbeit, Zeitmanagement, Präsentationsgeschick und ein Händchen für Finanzen sind genauso gefragt wie natürlich technisches Wissen zur Auswahl geeigneter Photovoltaik-Zellen, eines geeigneten Motors, für die Verbindung von Energieversorgung und Antrieb und schließlich für den Bau eines stabilen und schnellen Schiffsrumpfs", erläutert Prof. Dr. Richard Leiner, der Gründungsvater des Wettbewerbs, der auch dieses Jahr wieder die Leitung übernommen hat.
Höhepunkt des Konstruktionswettbewerbs ist der Entscheidungstag am Dienstag, 19. Juli 2018. Dann werden die Boote in einem 16 Meter langen Becken zu Wasser gelassen, um ihre Rennstärke zu beweisen. Rund 150 Schülerinnen und Schüler aus Schulen rund um den Bodensee bis aus Balingen haben im letzten Jahr teilgenommen.

Weitere Informationen unter www.htwg-konstanz.de/korona-minis

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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