MEUTE begeistern beim Hohentwielfestival 2026
Ein mitreißender Marching-Rave als unvergessliches Konzerterlebnis
- MIt einem mitreißenden Auftritt sorgten MEUTE für einen viel bejubelten Auftakt des Hohentwielfestivals 2026
- Foto: Philipp Findling
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Singen. Australien, USA, Neuseeland, Südamerika und Afrika. Es gibt wohl kaum einen Ort auf dieser Welt den die international gefeierte Techno Marching Band MEUTE noch nicht bespielt haben. Nun kamen sie am 16. Juli mit ihrer mitreißenden wie unverwechselbaren Mischung aus treibenden Techno und kraftvoller Blasmusik auf das Hohentwielfestival.
Dabei musste der Konzertabend witterungsbedingt um gut 75 Minuten nach vorne geschoben werden, weshalb die einheizende DJane schon um 17.45 Uhr ihr Set dem Publikum auf dem Rathausplatz präsentierte. Doch waren diese Beats genau die richtigen dafür, um die besuchertechnische Meute ideal auf die musikalische Meute kurz danach einzustimmen.
Schon mit den ersten drei Songs "Unfolding", "Peace" und "Endling" zeigte die Hamburger Formation, die ihre Ursprünge als Street Act auf St. Pauli hatten und in den Jahren darauf enorm an Popularität gewannen, wie treibend und gleichzeitig auch entspannend deren Musik auf die Konzertbesucher wirkt. Man fühlte sich, auch bei den folgenden Songs "Cygnus" und "LoCKeDoWN2", wortwörtlich auf dem wohl brassigsten und marchigsten Rave, den man live erleben kann. Bei der Nummer "Push" machten MEUTE dem Songtitel alle Ehre, so trieben hierbei nicht nur die Mannen aus dem hohen Norden sich selbst, sondern stimmungstechnisch auch das Publikum auf dem Singener Rathausplatz zu Höchstleistungen.
Das zwischenzeitlich schlechte Wetter tat jedoch der Stimmung der Konzert-Meute in keinster Weise einen Abbruch, im Gegenteil. So tanzte die Menge bei "Raiva" und auch "Araya", vor allem aber bei MEUTEs wohl bekanntester Interpretation "You & Me", dem Cover des poulären Hits der Band Disclosure, umso mehr - sehr zur großen (Spiel-)Freude der Band auf der Bühne. Generell zeigte die Band, warum sie sich mittlerweile zu einem echten globalen Musikphänomen hochgemausert hat, so waren es gerade außergewöhnliche Symbiose aus elektronischer Musik und handgemachter Performance, welche die Konzertgäste von Sekunde eins sowie auch bei "Hey Hey", dem einzigen Song an diesem Abend mit herausragendem Gesang von Philip Morton Andernach, und "Raw" komplett in ihren Bann zog.
Hierzu trugen auch die phänomenalen Drum-Solos von Markus „Onkel“ Lingner, Timon Fenner, Marco Möller und Cornelius Ulrich sowie allen voran ein melancholisch wirkendes wie wunderschönes Querflöten-Solo von Sebastian Borkowski beim Song "Think Twice", was für ausnahmslosen Jubel am Rathausplatz sorgte. Allerspätesens bei den packenden Nummern "Slow Loris" und "Kerberos" sowie den abschließenden Hits "Rej", "Holy Harbour" und "Slip" wurde jedem im Publikum eines klar. Dieser Abend war nicht nur ein Konzert, sondern ein echtes Konzerterlebnis bei dem man den Alltag für eine Stunde und 45 Minuten perfekt hinter sich lassen konnte.
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Autor:Philipp Findling aus Singen |