Fiedlers Tag vom 13. April 2022

Wohlstandsverlust ist ein Begriff, der in diesen Tagen auf vielen Ebenen der Diskussionen und Berichte zum Krieg von Putins Truppen in der Ukraine die Runde macht und bei nicht wenigen Menschen Ängste schürt. Der Krieg im Osten Europas führt dabei erneut gnadenlos vor, was eigentlich schon der Beginn der Corona-Krise vor zwei Jahren offenbarte: eine globale Weltwirtschaft wird bei ihrer Störung auch immer globale Krisen zur Folge haben.

Und das geht uns nun wohl wirklich an den Wohlstand. Wir sollten nunmehr lernen schätzen, was wir eigentlich an Wohlstand alles haben. Denn Wohlstand sei eigentlich alles, was wir mehr haben als wir zum Überleben brauchen, wurde am Montag bei einem Treffen von Landwirten und Umweltschützern in Orsingen gesagt. Gut, sowas über diese Feiertage einfach mal »sacken zu lassen«. Das kann auch für eine neue Freiheit sorgen.

Und schnell sind die Fragen dazu da. Schon heute. Zum Beispiel ob es bei den für heute angekündigten Streiks der Mitarbeiter von Sozial- und Erziehungsdiensten, zu denen Ver.di nach Kundgebungen in Radolfzell und Konstanz gestern für heute Vormittag in Singen aufgerufen hat, um Wohlstand oder um zum Überleben Notwendiges geht.

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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