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Flyer für lokale Werbung: Format, Papier und Auflage richtig wählen

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Für lokale Werbung hat sich DIN lang als Klassiker durchgesetzt, DIN A6 eignet sich für Handzettel und DIN A5 für Angebote mit mehr Text. Bilderdruck mit 135 g/m² ist das am häufigsten gewählte Flyerpapier und deckt den Großteil lokaler Werbung ab. Wer falzen will, sollte ab 170 g/m² eine Rillung einplanen, damit der Farbauftrag am Falz nicht aufbricht.

Ob ein Geschäft eine Aktion ankündigt oder ein Gastronomiebetrieb seine Speisekarte verteilt: Entscheidend ist, wo der Flyer ankommt und was die Empfänger darauf finden sollen. Ein kompakter Handzettel erfüllt eine andere Aufgabe als ein gefaltetes Programm. Auch die Druckmenge sollte zur geplanten Verteilung passen, statt allein vom Stückpreis bestimmt zu werden.

Welches Format ist für Flyer am besten?

DIN lang passt zu klassischer Werbung mit überschaubarem Inhalt, DIN A6 zu kurzen Botschaften und DIN A5 zu Angeboten mit mehr Text oder Bildern. Das passende Flyerformat ergibt sich aus Verteilweg, Lesesituation und Platzbedarf.

DIN lang, DIN A6 und DIN A5 im Einsatz

DIN lang lässt sich für Angebotsübersichten, Einladungen und Informationen nutzen, die in einem schmalen Format gut lesbar bleiben. DIN A6 ist handlich und eignet sich etwa für einen Aktionshinweis in der Fußgängerzone. Auf DIN A5 können Handwerksbetriebe oder Dienstleister Leistungen, Kontaktdaten und Bilder unterbringen, ohne den Text zu stark zu verdichten.

Die DIN-Reihe reicht bei Flyern vom sehr kleinen DIN A8 bis zum großflächigen DIN A3. Kleine Formate eignen sich für knappe Hinweise oder Beilagen. Größere Formate brauchen einen Verteilweg, bei dem sie gut gehandhabt und gelesen werden können.

Quadratische Formate und Sonderformate

Ein quadratischer Flyer kann für eine Veranstaltung oder die Eröffnung eines Ladens auffallen. Er muss jedoch zu Auslage, Umschlag und Verteilung passen. Bei Sonderformaten lohnt es sich, vor der Gestaltung die verfügbaren Druckmaße und die spätere Verarbeitung zu prüfen. Ein ungewöhnlicher Zuschnitt bringt wenig, wenn er die Lesbarkeit verschlechtert oder bei der Briefkastenverteilung unpraktisch ist.


Welches Papier passt zu welchem Zweck?


Bilderdruck mit 135 g/m² ist für viele Anwendungen der lokalen Werbung eine geeignete Standardwahl. Soll ein Flyer länger aufbewahrt oder mehrfach in die Hand genommen werden, kann schwereres Papier sinnvoll sein. Die Papierwahl beeinflusst sowohl die Wirkung als auch die Handhabung.

Grammatur und Wirkung

Die Grammatur bezeichnet das Papiergewicht pro Quadratmeter. Leichteres Papier lässt sich bei größeren Verteilmengen gut handhaben, fühlt sich aber weniger steif an. Bilderdruckpapier mit 135 g/m² ist ein Mittelweg für Angebotsflyer und Veranstaltungsankündigungen.

Ab etwa 250 g/m² wirkt ein ungefalzter Flyer deutlich stabiler und eher wie eine Karte. Für einfache Aktionshinweise ist das nicht immer erforderlich, für Einladungen oder länger verwendete Informationen kann die höhere Grammatur dagegen sinnvoll sein.

Nachhaltige Papiere für die Region

Als Materialoptionen kommen Recyclingpapier mit dem Blauen Engel, Graspapier und Kraftpapier infrage. Auch Papiere mit Zertifizierungen wie FSC können bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Die Materialien unterscheiden sich in Farbe, Oberfläche und Druckwirkung. Eine naturbraune Fläche verändert beispielsweise die Darstellung heller Farben. Die Wahl eines bestimmten Materials sollte deshalb nicht nur nach der Optik, sondern auch nach dem Einsatzzweck erfolgen.

Welche Falzarten gibt es bei Flyern?

Zu den gängigen Falzarten gehören Einbruchfalz, Wickelfalz, Leporello, Parallelfalz, Altarfalz und Kreuzbruchfalz. Welche Variante passt, hängt davon ab, in welcher Reihenfolge die Informationen gelesen werden sollen.

  1. Einbruchfalz: Ein mittiger Falz macht aus einem Blatt vier Seiten und eignet sich für eine kurze, klar gegliederte Darstellung.
  2. Wickelfalz: Die Teile werden nacheinander nach innen gefaltet. Mehrere Angebote lassen sich dadurch in einer festen 
    Lesereihenfolge präsentieren.
  3. Leporello: Die Zickzackfaltung trennt Themen sichtbar voneinander und eignet sich für Programme oder aufeinanderfolgende Schritte.
  4. Parallelfalz: Mehrere Faltungen verlaufen parallel und schaffen zusätzliche Flächen für abschnittsweise Informationen.
  5. Altarfalz: Zwei äußere Teile klappen nach innen und öffnen anschließend den Blick auf eine zentrale Fläche.
  6. Kreuzbruchfalz: Das Blatt wird in zwei Richtungen gefaltet und lässt sich trotz einer größeren offenen Fläche kompakt ausgeben.

Bei stärkerem Papier können Papierfasern und Farbauftrag an der Falzlinie sichtbar aufbrechen. Eine Rillung bereitet den Falz vor und reduziert dieses Risiko. Ab 170 g/m² sollte vor dem Falzen gerillt werden, ab 250 g/m² ist die Rillung Standard. Nicht jede Falzart steht bei jeder Grammatur zur Verfügung. Ein Altarfalz ist beispielsweise erst ab 170 g/m² sinnvoll beziehungsweise verfügbar.

Für Flyer drucken bei print24 stehen Einbruch-, Wickel-, Leporello-, Parallel-, Altar- und Kreuzbruchfalz zur Auswahl. Papierstärke, Falzart und Rillung sollten dabei immer gemeinsam konfiguriert werden. Wie viele Flyer sollte man drucken lassen?

Die Auflage sollte die geplante Verteilaktion abdecken und zusätzlich eine kleine Reserve für Nachfragen oder weitere Auslagestellen enthalten. Ausgangspunkt sind erreichbare Haushalte, tatsächlich besuchte Standorte oder die Zahl geplanter Warensendungen.

Einsatzzweck Format Grammatur Falz Empfohlene
Auflagenordnung
Handzettel für Fußgängerzone DIN A6 135 g/m² keiner klein bis mittel, nach
Einsatzdauer
Angebotsflyer für
Briefkastenverteilung
DIN lang 135 g/m² keiner nach erreichbaren
Haushalten
Speisekarte zum Mitnehmen DIN A5 170 g/m² Einbruchfalz mit
Rillung
klein bis mittel, nach
Nachfrage
Eventflyer DIN A5 135 g/m² keiner nach Auslagestellen und
Verteilung
Einleger für Warensendungen DIN A6 135 g/m² keiner nach geplanter
Versandmenge

Solche Kombinationen aus Format, Papier, Falz und Auflage lassen sich beispielsweise bei einer Onlinedruckerei aus Deutschland konfigurieren. Dort reichen die verfügbaren Stückzahlen von Kleinstauflagen bis zu hohen Auflagen.

Den Preis bestimmen unter anderem Format, Material, Farbigkeit, Verarbeitung und Menge. Als Faustregel eignet sich Digitaldruck häufig für kleinere Auflagen, während Offsetdruck bei größeren Mengen pro Stück günstiger werden kann. Wo der Wechsel wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom konkreten Auftrag ab. Hintergrundinformationen zum Druckmarkt bietet der Bundesverband Druck und Medien.

Wie baut man einen Flyer auf, der funktioniert?

Ein gut lesbarer Flyer führt vom wichtigsten Angebot zur nächsten Handlung. Zuerst muss klar sein, worum es geht. Danach folgen die wesentlichen Informationen und schließlich ein konkreter Kontaktweg oder Handlungsaufruf.

Eine klare Überschrift und ein passendes Motiv schaffen Orientierung. Öffnungszeiten, Veranstaltungsort oder Gültigkeit einer Aktion sollten schnell auffindbar sein. Der Handlungsaufruf kann beispielsweise dazu auffordern, einen Termin zu vereinbaren, eine Veranstaltung zu besuchen oder im Geschäft nach einem Angebot zu fragen.

Vor der Druckfreigabe müssen Gestaltung und Druckdaten zusammenpassen. Sinnvoll sind 2 mm Beschnittzugabe pro Seite und ein Sicherheitsabstand von 1,5 mm für Texte und wichtige Bildteile. Bilder sollten im Endformat mit 300 dpi vorliegen. Druckdaten werden in CMYK angelegt und als PDF nach einem geeigneten PDF/X-Standard ausgegeben.

Bei Werbeaktionen sollten Unternehmen außerdem die wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen beachten. Allgemeine Informationen dazu bietet die Wettbewerbszentrale.

FAQ: Häufige Fragen zum Flyerdruck

Welches Format ist für Flyer am besten?

DIN lang ist eine klassische Wahl für Werbung mit überschaubarem Inhalt. DIN A6 eignet sich für kompakte Handzettel, DIN A5 bietet mehr Fläche für Texte und Bilder. Entscheidend ist, ob der Flyer verteilt, ausgelegt oder einer Sendung beigelegt wird.

Welches Papier für Flyer?

Bilderdruck mit 135 g/m² ist eine häufig gewählte Standardoption. Ab etwa 250 g/m² fühlt sich ein ungefalzter Flyer deutlich steifer und kartenähnlicher an. Bei gefalzten Exemplaren muss die Papierstärke zur gewünschten Verarbeitung passen.

Welche Falzarten gibt es?

Zu den typischen Varianten zählen Einbruchfalz, Wickelfalz, Leporello, Parallelfalz, Altarfalz und Kreuzbruchfalz. Die Verfügbarkeit hängt von Papierstärke und Format ab. Ab 170 g/m² sollte eine Rillung vorgesehen werden, ab 250 g/m² gehört sie zur üblichen Verarbeitung.

Wie viele Flyer sollte ich drucken lassen?

Die Menge sollte die konkrete Verteilaktion abdecken und eine kleine Reserve enthalten. Haushalte, Auslagestellen oder geplante Sendungen bieten eine bessere Grundlage für die Auflagenplanung als eine pauschale Stückzahl.

Warum bricht die Farbe am Falz?

Beim Knicken eines stärkeren bedruckten Papiers können Fasern und Farbauftrag entlang der Falzlinie aufbrechen. Eine vorherige Rillung schafft eine definierte Biegelinie und reduziert dieses Risiko.

Gibt es nachhaltige Flyer?

Recyclingpapier mit Blauem Engel, Graspapier und Kraftpapier sind mögliche Alternativen zu klassischen Bilderdruckpapieren. Zertifizierungen und Materialeigenschaften sollten ebenso geprüft werden wie die benötigte Auflage und die Eignung für die gewünschte Gestaltung.

Fazit

Ein Flyer für lokale Werbung sollte zuerst zum geplanten Verteilweg passen. Daraus ergeben sich Format und Papier. Ein kurzer Hinweis braucht wenig Fläche, eine Speisekarte oder ein erklärungsbedürftiges Angebot mehr Platz. Kommt ein Falz hinzu, müssen Papierstärke und Rillung gemeinsam berücksichtigt werden. Die Auflage richtet sich anschließend nach der tatsächlich vorgesehenen Verteilung. Wer zusätzlich Blickführung, Kontaktdaten und Druckdaten vor der Bestellung prüft, vermeidet Fehler, die sich nach dem Druck nur schwer korrigieren lassen.

Text: trustfactory.de

Autor:

Presseinfo aus Singen

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