Hinweise der Polizei
Falscher Kammerjäger betrügt Seniorin
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Stockach. Am Freitagabend, 2. Oktober, hat ein falscher Kammerjäger eine Seniorin betrogen.
Nachdem die 80-Jährige einen Kammerjäger benötigte, suchte sie im Internet nach einem Notdienst und vereinbarte einen Termin. Im Laufe des Tages meldete sich ein Mann und gab vor, dass er sich aufgrund von einem Stau verspäten würde.
Gegen 19.30 Uhr trafen zwei männliche Personen ein und gaben sich als die angeforderten Kammerjäger aus. Nach 15 Minuten "Reinigen des Zimmers" forderten diese einen Betrag in Höhe einer vierstelligen Summe. Einem Bekannten kam er hohe Geldbetrag merkwürdig vor, weshalb dieser das Kennzeichen des Fahrzeugs notierte und die Polizei verständigte.
Bei derartigen Notfällen rät die Polizei:
In akuten Notlagen gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und sich ausreichend Zeit für die Suche zu nehmen. Ein lokaler Notdienst ist in den meisten Fällen eine gute Wahl, besonders, wenn er schon mehrere Jahre vor Ort tätig ist, zudem hat dieser einen kürzeren Anfahrtsweg - nehmen Sie hier über die auf der Internetseite des betreffenden Handwerkbetriebs angegebene Nummer Kontakt auf.
Seien Sie bei der Suche im Internet kritisch. Viele unseriöse Anbieter landen mit gekauften Anzeigen weit oben bei den Suchergebnissen. Überprüfen Sie, ob die Internetseite des Anbieters über ein Impressum verfügt. Bestehen Sie auf eine Zahlung per Rechnung.
Lassen Sie sich nicht nötigen - sollte Sie der gerufene Handwerker unter Druck setzen, oder bei überteuerten Rechnungen, zögern Sie nicht die Polizei zu rufen. Notieren Sie sich den Namen des Monteurs, der Firma und das Kennzeichen des Fahrzeugs.
Auf den Seiten der Verbraucherzentrale (www.verbraucherzentrale.de) finden Sie weitere Informationen, darunter auch Anhaltswerte, wie teuer die Leistung sein darf.
Quelle: Polizeipräsidium Konstanz
Autor:Presseinfo aus Singen |