Stockacher Tischmesse
Über 80 Aussteller präsentieren die regionale Wirtschaftsleistung
- Zur elften Stockacher Tischmesse präsentierten sich in der Jahnhalle über 80 Aussteller interessierten Besuchern.
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Stockach. Wenn bislang zur Stockacher Tischmesse geladen wurde, dann wurde die Halle auch voll. Die elfte Auflage am Sonntag, 20. September, machte da keine Ausnahme: Über 80 Aussteller aus Gewerbe, Industrie, Handel, Handwerk und mehr machten Stockach wieder zu einem Treffpunkt zum Kennenlernen und Netzwerken.
Sie zeigen, was die Region zu bieten hat und wie vielfältig sie ist, betonte Bürgermeisterin Susen Katter. "Und vor allem auch, welche Menschen hier leben und welche Geschichten sie haben." Die Stockacher Rathauschefin dankte den vielen Teilnehmern, den Organisatoren und Helmut Hubov, der mit seinem Ad-Hoc-Ensamble den Auftakt der Tischmesse musikalisch begleitete.
Bundestagsabgeordnete Dr. Lina Seitzl (SPD) sah in der regen Beteiligung an der Tischmesse ein positives Zeichen. "Es zeigt, wie lebendig die Unternehmen dieser Region sind", sagte sie. Es sei etwas Gutes, wenn die Wirtschaft wächst, betonte sie. Man brauche Unternehmen als Teil der Gesellschaft - nicht zuletzt, weil sie mit ihren Steuern Kommunen unterstützen. "Es muss das große Ziel sein, dass wir wieder wirtschaftlich nach oben kommen", so Seitzl. Man wolle die Wirtschaft stärkenInnovationen und Reformen voranbringen und Bürokratie abbauen. "Wir arbeiten daran - mit Ihnen gemeinsam."
Für mehr Vertrauen warb Landtagsabgeordneter und Stadtrat Christoph Stetter (CDU). "Vertrauen in das A und O", sagte er. "Wir brauchen eine Vertrauenswende." Gute Prinzipien hätten sich ins Gegenteil verkehrt: "Wir wollen Gerechtigkeit und schaffen immer mehr Umverteilung. Wir wollen Eigenverantwortung und schaffen immer mehr Zuständigkeiten. Wir wollen Vertrauen und schaffen immer mehr Formulare."
Er forderte ein Umdenken. "Wir müssen wieder mehr Vertrauen in diejenige haben, die jeden Tag Verantwortung übernehmen. In den Handwerksmeister, der seinen Betrieb führt, in die Unternehmer, die Arbeitsplätze schaffen, in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeden Morgen aufstehen und ihr Bestes geben." Deshalb seien Veranstaltungen wie die Tischmesse wichtig. Hier gehe es nicht um Zuständigkeiten, sondern um Menschen, Ideen und Unternehmen. "Genau das brauchen wir."
Autor:Tobias Lange aus Singen |