Wochenschau vom 9. bis 16. März 2022

Wochenschau vom 9. bis 13. März 2022
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Nicht nur einen Reis vom längsten Narrebomm der Region, sondern gleich den ganzen Stockacher Narrebomm kann man dieses Jahr bei der Spendenaktion des Stockacher Narrengerichts und deren Zimmerergilde gewinnen. "Wir Stockacher Narren wollen helfen und sammeln daher Spenden für die Ukrainehilfe in Stockach", so Narrenrichter Jürgen Koterzyna am Samstag zur Vorstellung. An der Verlosung nehmen alle ab einer Spende von 25 Euro teil und bekommen bei Gewinn den »Bomm« der jedes Jahr übrigens 32,8 Meter Lang sein darf, natürlich in Stücken geliefert, ideal für alle, die mit Holz heizen. Das Spendenkonto des Narrengericht Stockach ist  IBAN: DE77 6925 0035 0006 0135 10 (Sparkasse Hegau-Bodensee), es geht auch eine Spendenzusage per mail an: narrebomm@narrengericht.de alles mit dem Stichwort: „Narrebomm für Ukraine“. Ausführliche Informationen gibt es zudem unter www.stockacher-narrengericht.de/ukraine-hilfe/

  • Foto: swb-Bild: Njoschi Weber/Narrengericht
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Etwas mühsam war für die Stadt Radolfzell die Antwort auf die Frage nach einem neuen Pächter der Strandbäder auf der Mettnau. Weil sich für das Seebad nach Ansicht des Gemeinderats kein geeigneter Nachfolger im auslaufenden Pachtvertrag ausmachen ließ, da der einzige verbliebende Bewerber kein stichhaltiges Finanzierungskonzept vorlegen konnte, wurde der Vertrag mit dem bestehenden Pächter um ein Jahr verlängert. Hier hatte es zunächst zwei Bewerber gegeben, einer war nach der ersten Runde im November aber abgesprungen gewesen.
Für das Mettnau-Strandbad konnte ein neuer Pächter gefunden werden, wenn auch erst nach längerer Diskussion. Auch hatte der Bewerber fürs Seebad sich beworben, doch auch das fehlte ein Finanzierungskonzept. Ein weiterer Bewerber legte ein neues Konzept vor, mit einer Veränderung des gastronomischen Angebots und auch Plänen für spezielle Veranstaltungen im Strandbad, wobei allerdings Sorgen geäußert wurden, dass der Kurbetrieb gestört werden könnte. Das Inventar in die Geräte sollen zudem erneuert werden, um das Bad attraktiver zu gestalten, was bei den Gemeinderäten gut ankam, denn "frischer Wind" sei da nötig, wie betont wurde. Der neue Pachtvertrag fürs Strandbad gilt für fünf Jahre. Fürs Seebad braucht es noch einen neuen Anlauf. Die Bewerber wurden bei der Vorstellung im Rat nicht genannt, aus Datenschutzgründen. Sie neue Saison soll zum 1. Mai beginnen.

Stockach. Noch in den Fastnachtsferien liefen auch rund um BSZ Stockach in Sachen Hilfe für die vom Krieg betroffene Ukraine die Drähte heiß. Und da auch dort auf einen Teil der Fastnachtsferien verzichtet wurde, konnte schon am Mittwoch ein Riesenstapel an Tierfutter wie Tierzubehör an Vertreter der "Tierrettung Oberschwaben" übergeben werden, die in Zusammenarbeit mit der "Pfotenhilfe" Stockach mehre Transporte ins Kriegsgebiet schicken will, um dort den zurückgelassenen Tieren zu helfen. Lehrerin Daniela Wenger, selbst Tierhaltern hatte die Idee dazu, nachdem sie Berichte darüber hörte, was an Tieren da bei der Flucht zum Teil zurückgelassen wurde und nun einem traurigen Schicksal entgegensieht. "Auch bei den SchülerInnen haben ja viele auch Haustiere und so einen direkten Bezug zu der Hilfe", machte sie am Mittwoch bei der Übergabe deutlich. Die vielen Karton aus dem BSZ-Stockach sollen nun auch schnellstens in Richtung Ukraine geliefert werden. Die "Tierrettung Oberschwaben" ist da wiederum Teil eines großen Netzwerks um auf die Not der Tiere zu reagieren. Als zweite Hilfsaktion wurden Lebensmittel wie Hygieneartikel auf Initiative von Lehrerin Sylwia Wasniowski eingesammelt, die dann letzten Samstag in Rielasingen bei der großen Sammelaktion der »Polnischen Mission« zum Weitertransport in die Ukraine über Lublin in Ostpolen übergeben werden konnte, die insgesamt eine ganze LKW-Ladung ergab. Pfarrer Lukasz Kurmaniak, der seit letztem Sommer seinen Dienstsitz in Rielasingen hat und  für die Dekanate Hegau, Konstanz, Linzgau, Zollern, Schwarzwald-Baar und Sigmaringen-Meßkirch mit rund 10.000 polnisch sprechenden Katholiken zuständig ist, zeigte sich überwältigt von der Hilfsbereitschaft. Manche Spender brachten ganze Kofferraumladungen mit gekauften Hygieneartikeln oder haltbaren Lebensmitteln vorbei.

»Engen goes Wild« war in den letzten Wochen eine Umfrage unter den Jugendlichen in der Stadt und den Ortsteilen betitelt, in der ganz offen beantwortet werden sollte, was an der Stadt und ihren Angeboten gefällt und was nicht, und was fehlt vor allen Dingen. Das Ergebnis soll nun am Donnerstag, 17. März, 18 Uhr, im Engener Jugendtreff vorgestellt und natürlich diskutiert werden, denn daraus wird sicher ein »Wunschzettel« der Jugend an die Politik, meint der aktuelle Vorsitzendes des Jugendgemeinderats, Matteo Utzler. Als Dank fürs Kommen gibt es für alle die dabei sind, übrigens eine Runde Pizza.

Helmut Fluck hat als Gründer und Leiter der „Historischen Sammlung“ in Mühlhausen-Ehingen nach über 7 Jahren die Verantwortung kürzlich mit einer symbolischen Schlüsselübergabe »altershalber« an Albert Stöckl übergeben. In dieser Zeit sind sage und schreibe 567 Exponate zusammengekommen. Diese sind im Dachgeschoss des Rathauses liebevoll präsentiert und im Internet über die Website des Seniorenarbeitskreises, der dieses Jahr seinen 10. Geburtstag feiern kann, wunderbar dargestellt.
Helmut Fluck setzt sich schon seit vielen Jahren für die Erhaltung von Kulturdenkmalen in der Gemeinde ein. Bekannt ist der wegen seines Einsatzes für die Wegekreuze in der Gemeinde. Durch die Übergabe hat er nun freilich »Luft« für ein neues Projekt: die Dokumentation des Orts in seinem Übergang vom Bauerndorf zur Wohngemeinde, bei dem er Unterstützung durch den Hobbyfotograf Edwin Häufle bekommt. Bürgermeister Patrick Stärk würdigte Helmut Fluck bei der Übergabe für seine Unermüdlichkeit bei der Dokumentation vorn Ortsgeschichte. Die Sammlung kann immer freitags von 10 bis 12 Uhr oder mit Terminvereinbarung besucht werden, wurde bei der Übergabe bekannt gegeben.

Die Corona-Pandemie hat die Gesellschaft vor große Herausforderungen gestellt. Um aus den Erfahrungen Lehren für kommende Krisen zu ziehen, wurde im Landtag des Landes Baden-Württemberg eine Enquetekommission „Krisenfeste Gesellschaft“ einberufen. Unter den Sachverständigen, die der Kommission angehören werden, ist Prof. Dr. Marius R. Busemeyer, Professor für Politikwissenschaft und Sprecher des Exzellenzclusters „The Politics of Inequality“ an der Universität Konstanz, die die Pressestelle der Uni nun informierte.  Die Enquetekommission soll Handlungsempfehlungen erarbeiten, um das baden-württembergische Gemeinwesen für die Zukunft resilienter und krisenfester aufzustellen. 24 Monate hat die neue Kommission für die Mission Zeit bekommen. Busenmeyer ist auch ein Kreisvorstand von »Bündnis90/ Die Grünen« hier im Landkreis politisch aktiv.

Wochenschau vom 9. bis 13. März 2022
Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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