„Streu-Obst-Wiese-Erleben“
Rotary-Projekt durch Spenden weiter finanziell abgesichert

Zentral auf der Streuobstwiese steht eine Infotafel, die einen Überblick des Projekts gibt. Daneben (von links): Dieter Grudda (Bürgerstiftung Engen), Jens Laufer (Allsafe Firmenstiftung), Johannes Moser (Präsident Rotary Club A81-Bodensee-Engen) und Caroline Geyer (Projektverantwortliche des Rotary Clubs). | Foto: Anja Kurz
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  • Zentral auf der Streuobstwiese steht eine Infotafel, die einen Überblick des Projekts gibt. Daneben (von links): Dieter Grudda (Bürgerstiftung Engen), Jens Laufer (Allsafe Firmenstiftung), Johannes Moser (Präsident Rotary Club A81-Bodensee-Engen) und Caroline Geyer (Projektverantwortliche des Rotary Clubs).
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Engen. Wenn Caroline Geyer über das von ihr verantwortete Projekt spricht, merkt man ihr die Begeisterung an: Naturschutz, die Arbeit mit Kindern, Bildung, Bewegung - „Streu-Obst-Wiese-Erleben“ deckt einige Bereiche ab, in denen sich der Rotary Club A81-Bodensee-Engen engagiert. Durch Spenden in Höhe von 5.000 Euro ist das Projekt weiter abgesichert.

Das Grundstück der Streuobstwiese am Rande des Gewerbegebiets Grub gehört der Stadt, das zugehörige Projekt wurde im Herbst 2022 ins Leben gerufen. Im ersten Projektjahr wurden 13 Streuobstbäume gepflanzt, die auf Schildern daneben vorgestellt werden, erzählt die Projektverantwortliche Geyer. Im Kern des Projekts stehen die naturpädagogischen Projekttage, die mit den Vorschulkindern der Kindergärten Glockenziel und Sonnenuhr jeweils einmal im Monat durchgeführt werden. Einen halben Tag verbringen die Kinder dann auf der Wiese, erfahren und erleben jedes Mal etwas Neues rund um die Natur – egal welche Jahreszeit, betonte Caroline Geyer. Im Herbst ging es um das Erkennen verschiedenster Tierspuren auf der Wiese. Begleitet werden die Kinder vom Personal der Kindergärten, hinzu kommen Freiwillige aus den Reihen der Rotarier wie Caroline Geyer.

Kinder lernen mit allen Sinnen

Der Nutzen dieser Art von Pädagogik sei wissenschaftlich belegt. „Die Hirnforschung sagt: Das Gehirn entwickelt sich dann am besten, wenn die Kinder sehen, riechen und fühlen“, erklärt die Projektverantwortliche. „Es ist aber auch ein riesiger Spaßfaktor, für die Kinder und die Betreuer.“ Trotz des vielen Grüns in Engen, so Geyer, hätten viele Kinder heute wenig Berührung mit der Natur: „Manche Kinder sehen mit sechs Jahren ihren ersten Regenwurm.“

Um das Projekt auch für die nächsten Jahre zu finanzieren, sei man laut Caroline Geyer auf Sponsorensuche gewesen – die mit der Engener Bürgerstiftung und der Firmenstiftung von Allsafe gefunden wurden. Jeweils 2.500 Euro stellen die Stiftungen zur Verfügung. Der Gesamtbetrag von 5.000 Euro dürfte das Projekt für drei weitere Jahre absichern. „Wir fördern dieses Projekt natürlich sehr gerne“, meint Dieter Grudda, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Engen. Dem stimmt auch Jens Laufer von der Allsafe Firmenstiftung zu: Sie suchen dort nach Initiativen, die über einen Einmal-Effekt hinausgehen, so Laufer. Zusätzlich passe das Projekt Streuobstwiese sehr gut zu den Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens.

Die Arbeit, die seit 2022 in das Projekt „Streu-Obst-Wiese-Erleben“ fließt, dürfte in den kommenden Jahren zunehmend Früchte tragen – im übertragenen wie auch im wörtlichen Sinne. Bereits im vergangenen Jahr sorgte ein Quittenbaum erstmals für eine üppige Ernte, nun tragen nach und nach auch weitere Bäume Früchte. Damit wächst zugleich die Frage, wie das Obst sinnvoll verwertet werden kann. Wie das gelingen kann, zeigte das Beispiel der Quitten: Ein Mitglied des Rotary Clubs A81 stellte aus den Früchten Gelee her, das gegen Spende abgegeben wurde. Die Erlöse flossen anschließend direkt zurück in das Projekt.

Zentral auf der Streuobstwiese steht eine Infotafel, die einen Überblick des Projekts gibt. Daneben (von links): Dieter Grudda (Bürgerstiftung Engen), Jens Laufer (Allsafe Firmenstiftung), Johannes Moser (Präsident Rotary Club A81-Bodensee-Engen) und Caroline Geyer (Projektverantwortliche des Rotary Clubs). | Foto: Anja Kurz
Jeder Baum wird auf einer Tafel vorgestellt. | Foto: Anja Kurz
Autor:

Anja Kurz aus Engen

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