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Endlich geschafft

Abitur FHG
Zeugnisübergabe in Zeiten von Social-Distancing bei der Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten des Friedrich-Hecker-Gymnasiums im Milchwerk. swb-Bild: Schule

Friedrich-Hecker-Gymnasium verabschiedet seine Abiturienten

Radolfzell. Am vergangenen Samstag fand im Milchwerk die feierliche Entlassfeier des Abiturjahrgangs 2020 des Friedrich Hecker Gymnasiums statt. 67 Abiturientinnen und Abiturienten verlassen die Schule mit einem erfolgreichen Abschluss. Der Abitur-Durchschnitt der Schule liegt bei 2,0. Über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler hat einen Durchschnitt mit einer Eins vor dem Komma, der Schüler Tim Würfl hat sogar eine 1,0.

In ihrer Rede betonte Schulleiterin Ulrike Heller, dass das Abitur kein Corona-Abitursei. Die Bedingungen der Abitur-Prüfungen waren durch die Schulschließungen und nach hinten verschobenen Prüfungen erschwert. Der Abschluss wurde nicht verschenkt, sondern es wurden die Leistungen der letzten Jahre gewürdigt. Schulleiterin Heller gab den Abiturientinnen und Abiturienten gute Wünsche mit auf den Weg: »Nutzteure Kapazitäten, glaubt an euch, bleibt neugierig, stellt unbequeme Fragen, studiert das, wonach euer Herz Ausschau hält, macht die Ausbildung, die euch Kraft, Motivation, Begeisterung, Freudebereitet und setzt euch bitte für die Demokratie ein, denn diesebrauchen wir heute genauso wie in den Zwanzigern. Zeigt bitte, dass ihr aus der Geschichte gelernt habt. Lasst euch nicht von rechten Volksverhetzern den Schneidabkaufen. Seid stolz auf euch und auf unsere Demokratie«, so Heller.

Im Milchwerk fand die Feier unter Corona-Bedingungen statt, je der Schüler und jede Schülerin konnte nur eine geringe Anzahl an Familie mitbringen, jede Familie hatte einen festen, eigenen Tisch und feste Plätze. Auf zahlreiche Reden wurde verzichtet. Nach dem offiziellen Teil verließen die Erwachsenen den Saal, damit die Abiturienten weniger als 100 Personen im Raum waren und dadurch ihre Plätze verlassen durften sie feierten noch ausgelassen diesen wichtigen und besonderen Moment.

Wochenblatt @: Dominique Hahn