Spatenstich für das Solarenergiedorf Liggeringen
Viel Sonne für ein Dorf

Spatenstich Solarenergiedorf | Foto: 
Johann Steuber, Liggeringens Ortsvorsteher Hermann Leiz, SWR-Geschäftsführer Andreas Reinhardt, Alexander Senn, Projektleiterin Stefanie Hambalek, OB Martin Staab und Michael Schoberl beim Spatenstich für das Solarenergiedorf in Liggeringen.swb-Bild: gü
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    Johann Steuber, Liggeringens Ortsvorsteher Hermann Leiz, SWR-Geschäftsführer Andreas Reinhardt, Alexander Senn, Projektleiterin Stefanie Hambalek, OB Martin Staab und Michael Schoberl beim Spatenstich für das Solarenergiedorf in Liggeringen.swb-Bild: gü
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Liggeringen. Passender hätte der Termin nicht ausfallen können: Mit dem ersten offiziellen Spatenstich für das Solarenergiedorf in Liggeringen an Mitsommer, dem längsten Tag des Jahres, baut Radolfzell einen weiteren Ortsteil zu einem energetischen Leuchtturmprojekt aus. Denn nach dem Bioenergiedorf in Möggingen werden bald auch Haushalte in Liggeringen mit umweltfreundlicher Nachwärme aus Sonnenenergie und Landschaftspflegematerial versorgt. Eine Heizzentrale mit Freiflächen-Solarthermie-Anlage, Pufferspeicher und Holzhackschnitzelverbrennungsanlage soll künftig private Heizöl-, Gas- und Stromheizungen ablösen und somit die Umwelt noch stärker schonen, wie Andreas Reinhardt, Geschäftsführer der Stadtwerke, erklärte. Insgesamt investieren die SWR rund drei Millionen Euro in das Vorhaben.
Derzeit liegen für den ersten Bauabschnitt - ein zweiter soll schon bald folgen - 90 Anschlussverträge vor, Reinhardt ist sich aber sicher, dass nach der Baggerakquise ähnlich wie in Möggingen noch weitere dazukommen werden. »Es gibt in Liggeringen so viele Sonnenstunden, dass sich dieses Projekt mehr als rentieren wird«, ist auch Oberbürgermeister Martin Staab von dem Solarenergiedorf überzeugt.
Ebenfalls als Befürworter kristallisierte sich Ortsvorsteher Hermann Leiz heraus, der nicht nur den ersten Vertrag unterschrieb, sondern jahrelang für das Vorhaben einstand: »Wir brauchen für den Umwelt- und Klimaschutz auch etwas außerhalb von Möggingen«, sagte Leiz.
Nach Angaben von SWR-Projektleiterin Stefanie Hambalek werden das Solarenergiedorf rund 700 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen können. Ein weiterer Vorteil: Gleichzeitig mit den nötigen Anschlüssen werden auch Glasfaserleitungen verlegt.

- Matthias Güntert

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Redaktion aus Singen

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