»Christel« Wittmer geht in den Ruhestand
Das WOCHENBLATT im Herzen

Ruhestand Christine Wittmer | Foto: Zwei, die sich prima verstehen: die baldige (Un-)Ruheständlerin Christine »Christel« Wittmer und ihre Nachfolgerin als Pool-Leiterin Singen, Rossella Celano.swb-Bild: gü
  • Ruhestand Christine Wittmer
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Singen/Radolfzell. Christine »Christel« Wittmer und das WOCHENBLATT galten über Jahrzehnte hinweg als unzertrennlich. Doch auch diese Zeit endet. Nach 27 Jahren als Anzeigen- und Mediaberaterin - davon 22 Jahre als Pool-Leiterin in Singen - ist nun Schluss: »Christel« Wittmer wird Ende August in den Ruhestand überwechseln. Wer die quirlige Anzeigenberaterin kennt, weiß, dass dieser Ruhestand nicht ganz so ruhig werden wird. Unruhestand wäre die passendere Bezeichnung.
Fest steht aber: Das Ausscheiden von Christel Wittmer wird im Firmensitz der Wochenzeitung für die ganze Region eine große Lücke hinterlassen. Das stets verschmitzte Lächeln, ihre lebhafte und freundliche Art, immer einen flotten Spruch auf den Lippen, aber auch ihr fundiertes Know-how, kam bei Arbeitskollegen, aber vor allem bei ihren Kunden stets bestens an. Kurzum: »Christel« Wittmer war mit dem WOCHENBLATT-Virus infiziert. Sie lebte und liebte ihre Arbeit. Langweilig wurde es mit ihr nie, obwohl sie manche Kollegin oder die Redaktion mit ihrer spontanen und umtriebigen Art auch zur Weißglut treiben konnte. »Liebe Christel, das Arbeiten mit Dir hat immer Spaß gemacht, und langweilig wurde es mit Dir wirklich nie«, sagte WOCHENBLATT-Verlagsleiter Anatol Hennig.

Wehmut schwingt mit, wenn sie ihre Zeit beim WOCHENBLATT Revue passieren lässt: »Es war eine aufregende und schöne Zeit - ich möchte keinen Tag missen. Der Beruf war einfach optimal auf mich zugeschnitten.« Natürlich gehe sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge - was auch am tollen Team im Hause WOCHENBLATT liegt. »Der Kontakt zu den Menschen wird mir am meisten fehlen. Wir waren eine richtig tolle Truppe, sonst wäre ich auch nicht über ein Vierteljahrhundert bei der Stange geblieben«, sagte die verheiratete 64-Jährige, dreifache Mutter und baldige fünffach Oma.

Lange verwaist wird ihr Bürostuhl allerdings nicht bleiben. Mit dem Ausscheiden von Christine Wittmer wird Rossella Celano die Beratung und Begleitung der Singener Kunden übernehmen. Die 46-Jährige ist im WOCHENBLATT keine Unbekannte. Seit 2015 ist sie für die Anzeigenkunden in Radolfzell zuständig, dessen Kunden sie auch weiterhin betreuen wird. Die verheiratete Mutter von zwei erwachsenen Söhnen freut sich bereits auf ihre neuen Aufgaben, obgleich sie die Übernahme des größten Anzeigengebietes auch als Herausforderung betrachtet: »Christel Wittmer lebte das WOCHENBLATT. Ihr Gebiet zu übernehmen, wird sicherlich nicht leicht werden, schließlich ist in Singen der Verlagssitz«, sagt sie. WOCHENBLATT-Leserin wird Christine »Christel« Wittmer auch im Ruhestand bleiben, denn ohne ihre Wochenzeitung wird sie nicht auskommen können.

- Matthias Güntert

Autor:

Redaktion aus Singen

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