Projekt von Horizont und Forum der Religionen
Einen Gedanken der Zuversicht mit nach Hause nehmen

Freuen sich über das gemeinsame Projekt (von links): die Leiterin des Trauerortes, Elisabeth Paul, die Vertreterin des Forums der Religionen, Carmen Kilzer und die Projektleiterin für Trauerarbeit, Katharina Kirchberg. | Foto: Carina Müller
  • Freuen sich über das gemeinsame Projekt (von links): die Leiterin des Trauerortes, Elisabeth Paul, die Vertreterin des Forums der Religionen, Carmen Kilzer und die Projektleiterin für Trauerarbeit, Katharina Kirchberg.
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Singen. Manchmal braucht es nicht viele Worte. Ein kurzer Satz, ein tröstlicher Gedanke oder ein kleines Zeichen der Hoffnung kann genau im richtigen Moment guttun. Aus diesem Gedanken heraus ist eine gemeinsame Aktion des Forums der Religionen und des Hospizes Horizont entstanden.

Gemeinsam haben sie bunte Karten mit Hoffnungsworten und -sprüchen gestaltet. Die Karten stehen ab sofort in einer eigens dafür vorgesehenen Box an der Eingangstüre zum Garten des Trauer- und Erinnerungsortes Horizont bereit. Wer möchte, darf sich eine Karte mit nach Hause nehmen.

„Die Sprüche handeln von Hoffnung und Zuversicht, vom Leben und Loslassen sowie von der Kraft, die in kleinen Dingen liegen kann. Manche machen Mut, andere laden zum Nachdenken ein. Vielleicht ist es ein Satz, der gerade in diesem Moment besonders gut tut. Gerade an einem Ort, an dem Menschen mit Abschied, Trauer und Verlust umgehen, kann ein kleiner hoffnungsvoller Gedanke ein wertvoller Begleiter sein“, sind sich die Initiatoren der Aktion einig.

Das Angebot richtet sich bewusst an alle Menschen. Unabhängig davon, welcher Religion sie angehören oder ob sie sich überhaupt einer Religion zugehörig fühlen. Hoffnung, Trost und menschliche Verbundenheit kennen keine Grenzen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Forum der Religionen und dem Hospiz Horizont zeigt zugleich, wie aus unterschiedlichen Perspektiven etwas Gemeinsames entstehen kann. Aus vielen einzelnen Karten ist ein kleines Zeichen der Verbundenheit geworden, das Besucherinnen und Besucher, Angehörige, Trauernde und alle Gäste des Trauerortes mitnehmen können. Carmen Kilzer vom Forum der Religionen fasst es folgendermaßen zusammen: „Vielleicht ist es nur ein kleiner Zettel. Vielleicht ist es aber genau der Satz, den heute jemand braucht.“

Quelle: Hospizzentrum Horizont Singen

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Presseinfo aus Singen

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