Narrengericht übergibt den symbolischen Scheck
Die Spenden schaffen ehrenamtlichen Mehrwert

Bürgermeister Rainer Stolz konnte am Mittwoch einen symbolischen Spendenscheck vom Stockacher Narrengericht erhalten, denn der Verein hat aus dem Geld schon einen viel höheren Wert an Sachspenden generiert. Mit im Bild Narrenrichter Jürgen Koterzyna, Thomas Drews (Zimmerergilde) und Maunela Elsner (Marketenderinnen).
  • Bürgermeister Rainer Stolz konnte am Mittwoch einen symbolischen Spendenscheck vom Stockacher Narrengericht erhalten, denn der Verein hat aus dem Geld schon einen viel höheren Wert an Sachspenden generiert. Mit im Bild Narrenrichter Jürgen Koterzyna, Thomas Drews (Zimmerergilde) und Maunela Elsner (Marketenderinnen).
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Stockach. Einen symbolischen Scheck über 6.225 Euro konnten Narrenrichter Jürgen Koterzyna, Thomas Drews von den Zimmerern und Manuela Elsner von Marketenderinnen am Mittwoch an Bürgermeister Rainer Stolz für die örtliche Urkrainehilfe Geflüchteter übergeben. Symbolisch deshalb, weil die Spende inzwischen einen großen Mehrwert durch ehrenamtlichen Einsatz bekommen hat. Das Narrengericht hofft wegen des immer noch anstehenden Bedarfs auf weitere Unterstützung und hofft, den Spendenbetrag sogar noch erhöhen zu können.

"Heute wollen wir allen Unterstützern unserer Ukraine-Spendenaktion stellvertretend Danke sagen. Wir haben Spenden in Höhe von 6.225 EUR erhalten, für die wir jetzt bedarfsgerecht das Notwendigste für die angekommenen Flüchtlinge beschaffen", so Narrenrichter Jürgen Koterzyna. Wie Bürgermeister Rainer sagte, wird die Stadt Stockach doch ganz schön durch die angekommenen Geflüchteten gefordert, unter denen auch Menschen mit Behinderung aus einer Einrichtung sind, die schon früher hier zur Erholung eingeladen wurden. "Wir wissen derzeit nicht, ob es diese Einrichtung angesichts der fortwährenden Angriffe nocht gibt, so Rainer stolz. 100 Flüchtlinge in Stockach seien privat untergekommen, die Stadt hat ihrerseits das ehemalige Qiagen-Areal als Unterkunft umgebaut, aus Büroräumen in provisorische Wohnungen. Mit der Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises seien inzwischen über 200 Geflüchtete in der Stadt, so Stolz. Und noch sei man nicht so weit, dass die Kinder in die Schule oder den Kindergarten könnten, so Stolz.

"Wir stimmen uns ganz eng mit der Stadt Stockach, Hubert Walk und Nina Mattes ab. Wir haben uns bewusst für den Weg über Sachspenden entschieden, weil wir über den Einkauf nochmals einen „Mehrwert“ erzielen können", betonte Koterzyna. Man versuche alles Notwendige möglichst bei Stockacher Händler zu besorgen, die wiederum großzügig mit Preisnachlässen, Rabatten oder gar Sachspenden die Aktion unterstützen. So konnte man im ersten Schritt aus etwa 3.000 Euro Spendengeldern Hilfsgüter im Wert von über 4.600 Euro verteilen. "Wenn das so weitergeht, können man die Hilfssumme auf über 8.500 EUR hebeln.

Wir sagen ganz lieben Dank an die Stockacher Händler, die uns bisher dabei so großzügig unterstützt haben:

· Lebensmittel für die Erstausstattung über das Aachcenter Stockach mit Rabatt

· Gemüse vom Obsthof Hertle - als Spende

· Haushaltsgeräte und Elektrogeräte von Elektro Grunenberg, 50 Prozent davon gespendet

· Möbel und Haushaltsgegenstände vom AWO Sozialwarenkaufhaus

· Warengutscheine von AWG für Wäsche inkl. 20 Prozent Rabatt

· Haushaltswaren von Wohnpark Stumpp – alles zum Einkaufspreis

· Mal und Bastelbedarf für Kinder von Papier Fritz – mit Rabatt

· Haushaltswaren von RIVAL - alles gespendet

Auf der Homepage ist nachzulesen, wie die Spenden eingesetzt werden und wer den Verein alles dabei unterstützt. Mit Thomas Drews (Zimmerergilde) und Manuela Elsner (Marketenderinnen) hat Narrenrichter Jürgen Koterzyna die nötige Hilfe bei der operativen Umsetzung der Einzelmaßnahmen aus der Zunft erhalten. Beide betonen, dass sie das als ganz persönlichen Einsatz sehen.

Natürlich kann man auch jetzt die Aktion mit Spenden unterstützen, auch wenn es keinen Narrenbaum mehr zu gewinnen gibt.

Hier kann weiter gespendet werden.

IBAN: DE77 6925 0035 0006 0135 10 (Sparkasse Hegau-Bodensee)
oder über PAYPAL: kasse@narrengericht.de
Verwendungszweck: Spende für Ukraine

Autor:

Presseinfo aus Singen

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