Feuerwehr am Klinikum Singen
Brandmelder und starker Geruch lösen Großeinsatz aus
- Bis zu 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren am Sonntag im Klinikum Singen im Einsatz.
- Foto: Feuerwehr Singen
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Singen. Eine ausgelöste Brandmeldeanlage und ein starker Geruch haben an Sonntagnachmittag einen größeren Einsatz der Feuerwehr im Klinikum Singen nach sich gezogen.
Wie Mario Dutzi, Kommandant der Feuerwehr Singen, mitteilt, wurden die Einsatzkräfte gegen 17.15 Uhr zunächst zu besagter Brandmeldeanlage ins Klinikum alarmiert. Bei der Erkundung des Auslösebereiches wurde daraufhin eine starke Geruchbelästigung sowie eine leichte Nebelbildung im Untergeschoss des Gebäudes West festgestellt. Der Geruch wurde als Lösungsmittelgeruch oder ähnlich beschrieben.
Bei der Ersterkundung und bei der Überprüfung des Untergeschosses auf Personen sei keine Ursache für den Geruch gefunden worden, so der Feuerwehrkommandant weiter. Das sich der Geruchsbelästigung intensivierte und sich zwischenzeitlich über das Treppenhaus ausbreitete, wurde die Alarmstufe erhöht und somit weitere Kräfte, unter anderem der Gefahrstoffzug und die Führungsgruppe, nachalarmiert.
Im Einsatz waren schließlich laut Dutzi zwölf Fahrzeuge und 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Singen, der Abteilung Stadt (Standorte Mitte und Süd), der Abteilung Friedingen, des Gefahrstoffzuges und der Führungsgruppe der Feuerwehr Singen sowie das Messfahrzeug der Feuerwehr Konstanz. Die Polizei, ein Rettungswagen und der Einsatzleiter Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort und führten demnach vorbereitende Maßnahmen für eine eventuelle Evakuierung durch.
Sämtlich Stationen des betroffenen Klinik-Gebäudes seien permanent auf Geruchseintragung überprüft und über den Rauch- und Wärmeabzug des Treppenhauses eine gezielte Abluftöffnung geschaffen worden. Bei der weiteren und genaueren Überprüfung des Untergeschosses wurde in einem Lagerraum frisch lackierte Regalteile sowie eine Sprühdose gefunden. In diesem Raum sei die Geruchs- und Nebelbildung besonders stark vorhanden gewesen, so Dutzi.
Nachdem die lackierten Teile ins Freie verbracht wurden, seien die betroffenen Gebäudeteile umfangreich belüftet und die Einsatzstelle schließlich der Haustechnik übergeben worden. Eine Gefahr für die angrenzenden Stationen und somit für die Patienten und das Personal habe im Zeitraum der Einsatzmaßnahmen zu keinem Zeitpunkt bestanden, so der Feuerwehrkommandant.
Quelle: Feuerwehr Singen
Autor:Redaktion aus Singen |