Rekordteilnahme des Hegau-Gymnasiums bei »Jugend forscht«
Das verflixte siebte Jahr bringt Glück

Rekordteilnahme des Hegau-Gymnasiums bei Jugend forscht  | Foto: Die erfolgreichen Teilnehmer des Hegau-Gymnasiums bei Jugend forscht. swb-Bild: Schule
  • Rekordteilnahme des Hegau-Gymnasiums bei Jugend forscht
  • Foto: Die erfolgreichen Teilnehmer des Hegau-Gymnasiums bei Jugend forscht. swb-Bild: Schule
  • hochgeladen von Redaktion

Singen. Grund zur Freude haben die Schülerinnen und Schüler des Hegau-Gymnasiums, denn im verflixten siebten Jahr seiner Teilnahme bei »Jugend forscht« verzeichnet die Schule ein Rekordergebnis: am 21. und 22. Februar sind 17 Schülerinnen und Schüler mit acht Projekten beim Regionalwettbewerb Donau-Hegau an den Start gegangen. Soviel wie nie zuvor! Damit gehört die Singener Schule zu den teilnehmerstärksten am Wettbewerb. Das beschert dem Gymnasium bereits zum fünften Mal in Folge einen Schulpreis in Höhe von 250 Euro, den Schulleiterin Kerstin Schuldt zu Recht stolz in Empfang nahm. Doch auch die Schülerinnen und Schüler wurden reichhaltig für Ihr Bemühen belohnt.

Elena Krasnova (17) aus der Jahrgangsstufe 12 wickelte Spulen in ungewöhnlicher Geometrie und vermaß ihre Magnetfelder. Ihre Messungen bestätigte sie zudem selbst durch umfangreiche theoretische Berechnungen. Ziel ihrer Arbeit ist die Entwicklung künstlicher Magnetfelder, um Satelliten, Astronauten und zukünftige Kolonien auf dem Mond oder Mars vor dem Sonnenwind zu schützen. Die Systematik und Akribie ihrer Untersuchungen erbrachten ihr den Regionalsieg im Fachgebiet Physik und die Teilnahme am Landeswettbewerb vom 27. bis 29. März in Fellbach.

Ein autonom fliegendes Solarflugzeug war Ziel der ebenfalls 17-jährigen Larissa Johnen (Jahrgangsstufe 12). Um dieses Projekt zu bewerkstelligen benötigte sie viele sehr spezielle Bauteile, die einerseits schwierig zu beschaffen und andererseits noch individuell zu modifizieren waren. Dadurch fehlte ihr nach eigener Aussage »noch eine Woche Zeit«, um das Modell endgültig flugfähig zu bekommen. Dennoch konnten die vielversprechenden Tests einzelner Baugruppen und die dazugehörige Ausarbeitung die Jury von einem 2. Platz im Fachgebiet Technik und einem hochdotierten Sonderpreis des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft überzeugen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.

Ein verdienter dritter Platz im Fachgebiet Biologie ging an Judith Lutz (15) und Aliya Mbianda Njiki (14) aus der Klasse 9C, die in einer umfangreichen Feldstudie die vom Aussterben bedrohte schwarze Mörtelbiene und ihren Lebensraum in Hilzingen-Riedheim untersuchten.

Die weiteren teilnehmenden Projekte:

Maria Berger (11, Klasse 5B), Lina-Johanna Kientz (11, Klasse 5B) und Giulia-Elisa Göbel (10, Klasse 5A) mit 46P/Wirtanen – der Weihnachtskomet, Diana Eberle (11, Klasse 6A) und Anna Lomakina (12, Klasse 5B) mit ihrem Wischmopp-Auto, Kevin Fuchs (12) und Felix Pfeiffer (11), beide Klassenstufe 6 mit einem Ultraschall-Blindenstock, Tobias Deninger, Victor Pinte und Sebastian Macha (alle 13, Klassenstufe 7) mit einem Rettungsgerät für Lawinenverschüttete und Mikail Kaya (11), Leon Bold (11) und Laura Monaco (12), alle Klassenstufe 6, mit einem Lego-Räumer.

Sämtliche Arbeiten wurden betreut von den Lehrern Martin Anders und Martin Stübig sowie dem pensionierten Lehrer und Jugendbegleiter an der Schule Klaus Meister.

- Graziella Verchio

Autor:

Redaktion aus Singen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

2 folgen diesem Profil

Kommentare

Kommentare sind deaktiviert.
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.