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Großes Interesse an Hospiz-Neubau

Hospiz offene Türen
Architekt Wolfgang Riede erläuterte bei Baustellenführungen die anstehenden Bauphasen mit der Verbindung des historischen „Grünen Haus“ mit dem schon gut fortgeschrittenen Neubau des stationären Hospiz „Horizont“. swb-Bild: of

Weihe des Palliative-Care-Zentrums und Baustellenführungen

Singen (of). Auf ein recht starkes Interesse stieß am Samstag der erste Tag der offenen Türen in der Villa Wetzstein in der Singener Innenstadt, in der im Januar das Palliativzentrum wie auch die Geschäftsstelle des Hospizvereins eingezogen waren.

Nach einer ökumenischen Andacht zum Start in der Herz-Jesu-Kirche wurden erst einmal die fertig sanierte Villa Wetzstein wie auch die dort tätigen Mitarbeiter von Dekan Matthias Zimmermann und der evangelischen Dekanin Wiltrud Schneider-Cimbal im Beisein von OB Bernd Häusler, Wolfgang Heintschel (Caritas) und Christian Grams (Diakonie) wie der Vorsitzenden des Hospizvereins Singen-Hegau, Irmgard Schellhammer, mit Segenswünschen versehen.

Im Laufe des weiteren Tages gab dann noch Baustellenführungen durch Architekt Wolfgang Riede, der über den aktuellen Stand beim Neubau wie beim „Grünen Haus“ informierte. Dort beginnen derzeit die Entkernungsarbeiten, denn am Schluss wird nur noch die historische Gebäudehülle bestehen bleiben. Das Innere des Gebäudes muss den Geschosshöhen des Neubaus angepasst werden, wo auch ein öffentliches Cafè als Treffpunkt eingerichtet werden soll. Bis zum Herbst 2019 soll der Neubau abgeschlossen sein, ist der Plan, der nach jetzigem Stand auch gehalten werden könne. Auch Tilo Brügel von der Stadt Singen war mit einer Führung am Tag der offenen Türe beteiligt: dabei ging es darum, wie auch die geschichtsträchtige Inneneinrichtung der Villa Wetzstein im Rahmen der rund 1,7 Millionen Euro teuren Sanierungsmaßnahme nicht nur erhalten, sondern auch neuen Nutzungen zugeführt werden konnte. Zudem wurde der Altbau auch barrierefrei gestaltet. Wie groß das Interesse an dem Neubau war, wurde auch daran deutlich, dass Wolfgang Heintschel, er hat zusammen mit Christian Grams die Geschäftsführung des dann für den Landkreis zuständigen stationären Hospiz „Horizont“ inne, immer wieder anhand der Pläne den Naubau erklärte. Man spüre ein sehr starkes Interesse, aber auch einen sehr großen Informationsbedarf, so das Fazit der beiden.

Mehr Bilder gibt es in der Galerie.

Mehr zum neuen Hospiz „Horizont“ und auch den Spendenmöglichkeiten gibt es unter www.horizont-hospizzentrum.de

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler