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Nächster großer Schritt in Richtung BSZ Konstanz

BSZ Konstanz
So stellen sich die Planer vom Büro "Franz & Sue" aus Wien das neue BSZ in Konstanz. Am Montag wurde der Planungsauftrag formell an die Wettbewerbssieger vergeben. swb-Bild: stm/Archiv

Planungsbeschluss im Kreistag gefasst / Kosten erst im kommenden Jahr präzise

Singen/ Konstanz. Bereits 2012 wurde der grundsätzliche Beschluss für einen Neubau eines Berufschulzentrum Konstanz gefällt, bis 2028 soll dieses auch fertig sein, ist weiter der Plan. In der Sitzung des Kreistags stand nach dem erfolgreichen Abschluss des Planerwettbewerbs, der im Januar entschieden wurde (mit Ausstellung an der Zeppelin-Gewerbeschule) , und bei den das Wiener Büro „Franz & Sue“ den ersten Platz belegte, nun mit den Planungsaufträgen an die Architekten ein weiterer wichtiger Schritt an. „Das ist natürlich noch kein Baubeschluss“, machte Landrat Zeno Danner deutlich.

„Wir haben selten ein Projekt mit einer so langen Vorlaufzeit gehabt, aber bisher auch  keines das in einer solchen Tiefe durchgeplant wurde“, lobte Kreisrat Siegfried Lehmann den bisherigen Weg, wenn der auch lang sei. Zuvor hatte Karin Seidl als Leiterin des Kreis-Hochbauamts das Siegermodell vorgestellt das ähnlich wie beim BSZ Radolfzell, einen Campus bilde mit vier Gebäuden inklusive einer von der Stadt Konstanz mit genutzten dreiteiligen Sporthalle und dem neuen Kreisarchiv und Kreismedienzentrum. Man sei allerdings durch den Corona-Lockdown etwas in Verzug geraten, den die Wahl des Siegers aus den drei Erstplatzierten, von denen das zweitplazierte Büro zurückgezogen hatte, fand zwar noch zwei Tage vor dem Lockdown statt, doch dann kam eine Zwangspause.

Mit dem nun beschlossenen Planungsauftrag, an das Architekturbüro wie durch an Planungsbüros für die verschiedenen Gewerke sollen nun auch die genauen Kosten für das Berufsschulzentrum ermittelt werden, die derzeit erstmal als Rahmen pauschal mit 90 Millionen Euro genannt werden. Für diese Planungen wird der Landkreis im kommenden Jahr 2,5 Millionen Euro an Honoraren einplanen und in den Haushalt aufnehmen, informierte Landrat Zeno Danner bei der Einbringung des Kreishaushalts. Wieviel Zuschüsse es durch das Land für dieses Schulzentrum geben kann, werde erst mit einer fertigen Planung festgelegt. Allerdings gebe es durch das Regierungspräsidium die Ansage, dass eine Förderung von rund 5 Millionen Euro möglich sei. Ein Antrag sollte bis kommenden Oktober gestellt sein, aber es sei durchaus möglich, nicht in der ersten Runde einen Zuschlag zu bekommen, so Seidl zu den Kreisräten. Von allen Fraktionen wurde deutlich gemacht, dass man jetzt nach acht Jahren vorarbeit am Start in die konkrete Umsetzung angelangt sei.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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