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»Scheffelhalle goes Leinwand«

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Die Scheffelhalle wird ein Thema sein beim diesjährigen Sommerferienprogramm der Stadt Singen.

In Zusammenarbeit mit dem Scheffelhallen-Förderverein und dem »Museum Art & Cars« wird am 13. und 14. August ein Malwettbewerb für Kinder durchgeführt.

Und dafür sind nicht nur die Kinder gefordert, so die Idee des Vorsitzenden des Scheffelhallen-Fördervereins, Peter Adrian Gäng. Denn die Bilder sollen nach alten Geschichten und Anekdoten entstehen, die alle die schicken können, die sich mit der Scheffelhalle verbunden fühlen und dort so manches Kurioses erlebt haben. Die Geschichten sollen dann als Vorlage für die Bilder der kleinen Nachwuchskünstler dienen und das kann richtig spannend werden, stellt sich Pater Adrian Gäng vor. Denn seit dem verheerenden Brand im letzten November werden nämlich ganz viele solcher Geschichten erzählt. Gemalt werden die Bilder von den Kindern am Freitag, 13. und Samstag, 14. August, jeweils ab 10 Uhr, im Innenhof des »Museum Art & Cars«, das sich freundlicherweise als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt hat. Danach werden alle Bilder ausgestellt. Im Rahmen der Vernissage zum Abschluss ist eine Versteigerung der Bilder geplant, deren Erlös dann an den Scheffelhallen-Förderverein gehen soll, der das Geld natürlich wiederum in den Wiederaufbau stecken wird, wie Gäng im Gespräch mit dem Wochenblatt betonte. So kann gleich auf mehrfache Weise Gutes für die Auferstehung eines der Wahrzeichen der jungen Stadt unter dem Hohentwiel getan werden. Wer also eine Geschichte schriftlich erzählen möchte, damit daraus im Nachhinein ein von Kinderhand gemaltes Bild wird, kann diese gerne an das Wochenblatt unter redaktion(at)wochenblatt.netoder per Post an das Wochenblatt, Redaktion, Hadwigstraße 2a, 78224 Singen schicken.

Die Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren, die bei der zweitägigen Malaktion dabei sein wollen, müssen unter www.kinder-jugend-singen.de  angemeldet werden. Die Anmeldung ist wegen der aktuellen Auflagen in dieser Form notwendig. Die Zahl der Teilnehmenden ist zudem begrenzt

 

Eine Lobby für den Wiederaufbau

Schon seit vielen Jahren kämpft der ScheffelhallenFörderverein für den Erhalt des Singener Originals. Doch noch hallt der große Schock nach, als die Halle durch Brandstiftung im November ein Raub der Flammen wurde. »Die Scheffelhalle muss wieder aufgebaut werden«, wurde der Leitruf und der Scheffelhallen-Förderverein führte ein Online-Petition durch, für die viele tausend SingenerInnen und Personen aus dem Umland, oder Nutzer der Halle unterschrieben haben. Der Wiederaufbau war ein Thema im Wahlkampf, der wiedergewählte OB Bernd Häuser versprach seinen vollen Einsatz für das Singener Wahrzeichen, der Förderverein konnte viele Spenden in Empfang nehmen und ist inzwischen als die Lobby für den Wiederaufbau rund 280 Mitglieder stark geworden. Inzwischen steht auch fest, was die Versicherung beisteuert, zudem winkt ein Zuschuss des Landes für Holzgebäude, was es leichter macht, die Investition anzugehen, die doch einige Millionen ausmacht. Die Scheffelhalle muss ziemlich genau aussehen wie die alte, so will es der Denkmalschutz. »Unser Ziel ist natürlich, dass die Halle bis 2025 wieder steht, denn da wäre ihr 100. Geburtstag. Der Scheffelhallen-Förderverein freut sich über noch viele neue Mitglieder. Mehr dazu unter https://scheffelhalle.com

Wochenblatt @: Redaktion

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