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Von Decathlon über Gant zu Thalia

Cano Mall
Die weiter entwickelte Mall im neuen Cano. swb-Bild: ECE

ECE gibt ersten 35 Mieternamen im Cano bekannt

Singen. Die größte Baustelle Singens für das Einkaufs- und Dienstleistungszentrum »Cano« mit einem Investitionsvolumen von 165 Millionen Euro nimmt immer mehr Konturen an und geht planmäßig voran. Bei der Baustellenbesichtigung mit den Verantwortlichen von ECE unter Leitung von Marcus Janko (Cano-Projektleiter und Director Development International bei der ECE) am Mittwoch zeichnete sich die Verkaufsfläche von Edeka Münchow im Basement zwischen Thurgauerstraße und Alpenstraße bereits ab. Dank drei zusätzlicher Kräne, die in den kommenden Wochen auf der Bauabschnitt 2 hin zur August-Ruf-Straße aufgestellt werden, werden die Hochbauarbeiten weiter vorangetrieben, sodass bereits im Oktober/November – also ein Jahr vor der Eröffnung des Cano im Oktober 2020 - mit den Fassadenarbeiten begonnen werden kann, erklärte Christian Gößling (ECE-Projektmanager Bau). In Absprache mit der Stadt Singen und dem Gestaltungsbeirat werden derzeit noch letzte Anpassungen bei der Fassade vorgenommen, so Gößling weiter .

70 Prozent der Ladenflächen von den insgesamt rund 16.000 Quadratmeter im Cano sind bereits an namhafte Betreiber vergeben, wie Nils Hoffmann (Senior-Leasingmanager bei der ECE) betont. Darunter sind bereits rund 35 Konzepte, die neu in Singen vertreten sind. Unter den ersten 35 Mieternamen, die bei der Präsentation bekannt gegeben wurden, waren aber auch in Singen vertretene Geschäfte. Sowohl der Drogeriemarkt »dm« mit über 1.000 Quadratmeter als auch die Parfümerie Gradmann mit 400 Quadratmeter oder Comix sei dies aber ergänzend zu den jetzigen Standorten geplant, so Hoffmann auf Nachfrage des WOCHENBLATTs.  

Im Bereich Mode ziehen G-Star, Tommy Hilfiger, Gant, Marc O’Polo, Olymp & Hades, der Sneaker-Spezialist Snipes ins Cano. »Zara« oder ein anderes Label von Inditex wird definitiv  nicht nach Singen kommen, erklärte Hoffmann auf Nachfrage. 1400 Quadratmeter wird der französische Sportartikel-Anbieter Decathlon einnehmen. Ebenfalls mit dabei sind Vorwerk und die Buchkette Thalia. Etwas überraschend wird auch der Lebensmitteldiscounter »Norma« als ehemaliger Bestandskunde neben Edeka das Lebensmittelsortiment im neuen Center abdecken. Die Auer-Autohausgruppe mit dem ersten BMW-Konzeptstore in Deutschland, der Lederwaren-Spezialist Alexander Heitz aus Konstanz bringen weiteren regionalen Bezug mit ins Cano.  

Zu den gastronomischen Highlights zählen etwa Hans im Glück (Burger), Dean & David (frische & gesunde Küche), KFC, Nordsee sowie die lokalen Spezialisten Pano (Kaffeehaus) und das Ristorante Arena, das das ehemalige Hotel Viktoria auf zwei Etagen bespielen werde.  

Bei der Architektur habe man die Konzepte mit vulkanisches Erbe und industrielle Tradition weiterentwickelt. Insgesamt gebe es ein Katalog mit 150 Seiten wie Marcus Janko im Gespräch mit dem WOCHENBLATT erzählt. Er schwärmt von dem detaillierten aufwändigen Design, der »Canyon-Sitauation«, der Blickbeziehung über alle Ebene, der lichtdurchfluteten Mall bis hin zu der sehenswerten Toilettengestaltung – überhaupt der Aufenthaltsqualität im Center mit Sitzgelegenheiten und dem besonderen Food-Court. Beeindruckend ist, laut Janko, auch das Beleuchtungssystem, das ein besonderes Flair zu verschiedenen Tageszeiten ermöglicht.  

Wochenblatt Redakteur @: Stefan Mohr