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Wie Kunden Verprackungsmüll sparen können

Unverpackt
Sie arbeiten daran dass die Genossenschaft des "herzlich unverpackt" Ladens realisiert wird. HGS-Schulleiter Stefan Fehrenbach, Sarah u. Christian Tröller mit Emma, Franz und Ute Schürmann, Gerda Fröhlich, Anna und Christof Pilejczyk, Stefanie Hasenbrink und Thomas Fröhlich. swb-Bild: ly

Singener "Unverpackt-Genossenschaft" vor der Gründung

Singen. Unser Plastikmüll ist überall, sogar in den Weltmeeren, in der Tiefsee und der Arktis. Mikroplastik wird von Menschen eingeatmet, die gigantischen Müllmengen belasten alle.

Dass das Müllproblem an Land gelöst werden und der Plastikkonsum drastisch gedrosselt werden muss ist zwischenzeitlich vielen klar. Aber auch wer im Supermarkt Plastik vermeiden will, stößt unweigerlich auf ein Problem. Zum bekannte Konzept der Unverpackt-Läden soll Ende des Jahres nun ein solcher auch in Singen entstehen.

Nachhaltiges Einkaufen wird dann auf Grundlage einer Genossenschaft auf rund 70 Quatratmetern Verkaufsläche angeboten. "Waren wie Hygiene- und Reinigungsartikel, Gewürze, Kaffee, Hülsenfrüchte, Reis, Nudeln und Backwaren sind dann unter anderem im Sortiment," so Mitinitiator Franz Schürmann beim Infoabend in dieser Woche, zu dem schon rund 40 Interessierte kamen.

In Kooperation mit der Hohentwiel-Gewerbeschule, deren SchülerInnen sich um einen Teil der Anfertigung der Inneneinrichtung kümmern wollen, so Schulleiter Stefan Fehrenbach, ist die Eröffnung am Herz-Jesu Platz zum Dezember 2019 geplant. Und Hohentwiel-Gewerbeschulleiter Stefan Fehrenbach kündigte an, dass sich SchülerInnen in Kooperation zum Teil an der Inneneinrichtung des"herzlich unverpackt" Ladens handwerklich beteiligen wollen. Die Genossenschaftsgründung ist die Donnerstag, 31. Januar, vorgesehen, wurde auf dem Treffen der Interessierten bekannt gegeben.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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