Wärmewende in Singen
Baugenossenschaft Hegau unterstützt das geplante Wärmenetz
- Gemeinsam für das Wärmenetz (von links): Kai Feseker, Geschäftsführer Baugenossenschaft Hegau sowie Edgar Kunz und Bene Müller, Vorstände der Solarcomplex.
- Foto: Solarcomplex
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Singen. Das Unternehmen Solarcomplex plant in Singen zwei Wärmenetze in den Gebieten „Bruderhof“ und „An der Aach“. Bis Oktober sollen sich die Hauseigentümer entscheiden, ob sie ihre Gebäude anschliessen lassen. Danach werde Solarcomplex noch 2026 eine Entscheidung treffen, ob der Anschlussgrad für die Realisierung ausreichend ist.
Für das Gebiet Bruderhof wurde nun ein wichtiger Partner gefunden: die Baugenossenschaft Hegau. Sie verfüge über 232 Wohnungen und sei ein wichtiger Ankerkunde für das Wärmenetz, erklärt Solarcomplex in einer Pressemitteilung. Die positive Entscheidung der Baugenossenschaft habe eine wichtige Signalwirkung und einen erheblichen Einfluss auf die Erfolgschance der beiden Projekte.
„Das geplante Wärmenetz von Solarcomplex ist aus unserer Sicht eine überzeugende Lösung für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wärmeversorgung", wird Kai Feseker, Geschäftsführer der Baugenossenschaft Hegau zitiert. "Deshalb beabsichtigen wir, unseren Wohnungsbestand im Bruderhof an das Netz anzuschließen. Damit würden wir einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Gebäudebestand gehen und gleichzeitig einen Mehrwert für unsere Mitglieder und Mieter schaffen.“
Bene Müller, Vorstand der Solarcomplex, freut sich über diese Entscheidung: "Selbstverständlich freuen wir uns sehr, dass sich die Baugenossenschaft Hegau für den Anschluss ans Wärmenetz im Bruderhof entschieden hat. Wir hoffen, daß sich auch viele weitere Hauseigentümer von den guten Argumenten für ein regeneratives Wärmenetz überzeugen lassen und anschliessen. Die Realisierung der beiden Wärmenetze würde Singen auf dem Weg zu den angestrebten Klimazielen einen großen Schritt weiterbringen.“
Autor:Redaktion aus Singen |