Einführung neuer Klinik- und Hospizseelsorgerin
Simone Meisel tritt ihr neues Amt in Singen an
- Neues Personal am Hegau-Bodensee-Klinikum. Simone Meisel wird als neue Klinik- und Hospizseelsorgerin vorgestellt.
- Foto: Klinikseelsorge HBK-Singen
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Singen. Fast auf den Tag genau an ihrem 100. Arbeitstag wurde Simone Meisel am 7. März in der Klinikkapelle des Hegau-Bodensee-Klinikums in Singen feierlich in ihr Amt als Klinik- und Hospizseelsorgerin eingeführt. Der Gottesdienst wurde vom leitenden Pfarrer Michael Knaus sowie der leitenden Referentin Susanne Ploberger der Kirchengemeinde Hegau gestaltet.
An der feierlichen Einführung wirkten auch der evangelische Klinikseelsorger Christoph Labuhn, Claudia Graf sowie Brigitte Ossegge-Eckert mit. Für eine mitreißende und zugleich berührende musikalische Gestaltung sorgte die Band „Um Himmels Willen“ unter der Leitung von Jürgen und Claudia Napel aus Singen.
Der ärztliche Direktor des Hegau-Bodensee-Klinikums, Prof. Dr. Andreas Trotter, hieß die neue Seelsorgerin herzlich willkommen und betonte in seinem Grußwort die große Bedeutung der Seelsorge für Patientinnen und Patienten, deren Angehörige sowie für die Mitarbeitenden des Klinikums. Stellvertretend für die Klinik-Seelsorge-Teams überreichten Monika Golka und Waltraud Horn ein Willkommenspräsent.
Auch Mitarbeitende des Hospizes Horizont in Singen unter der Leitung von Iris Eggensberger waren zur Feier gekommen. Gemeinsam mit der „2. Hilfe“, einem Besuchsdienst der Caritas für Patientinnen und Patienten mit Behinderung unter der Leitung von Martina Kaiser, begrüßten Simone Meisel mit einem selbst gedichteten Lied.
In ihrer Ansprache erläuterte Simone Meisel, was Seelsorge für sie bedeutet. „Es geht nicht um schnelle Antworten und nicht um gut gemeinte Ratschläge“, sagte sie. Vielmehr bedeute Seelsorge, da zu sein und in echte Verbindung zu treten – mit sich selbst und mit dem Gegenüber. Seelsorge gehe es nicht um Erklärungen, sondern um das Ernstnehmen des Lebens, seines Hungers und seines Durstes.
Simone Meisel arbeitete nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau und einem Studium der Religionspädagogik mehrere Jahre in der Gemeindepastoral. Zunächst war sie in der Seelsorgeeinheit Mittlerer Hegau tätig, anschließend in der Seelsorgeeinheit St. Martin und St. Gallus in Konstanz und zuletzt in der Seelsorgeeinheit Hohenstoffeln-Hilzingen.
Durch weitere Qualifikationen – unter anderem in Supervision, spiritueller Prozessbegleitung, geistlicher Gesprächsführung, Meditation sowie im betriebswirtschaftlichen Bereich – bereitete sie sich auf die Übernahme der Leitung der Klinikseelsorge am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen vor.
Die Klinikseelsorge am Hegau-Bodensee-Klinikum wird gemeinsam von Christoph Labuhn (evangelische Kirche) und Simone Meisel (katholische Kirche) geleitet. Unterstützt wird die Klinikseelsorge von einem großen Netzwerk engagierter Menschen, die sich Zeit für Besuche und Gespräche am Krankenbett nehmen. Hinzu kommen zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Seelsorgende aus verschiedenen Kirchengemeinden, die im Rufdienst auch in zeitkritischen Notfällen erreichbar sind.
Quelle: Simone Meisel
Autor:Redaktion aus Singen |