Wochenschau vom 6. bis 13. April 2022

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause konnte am Samstag der Markelfinger Osterbrunnen als Gemeinschaftswerk vieler ehrenamtlicher HelferInnen eingeweiht werden. Zur Eröffnung war Dichtermaler Bruno Epple eingeladen, der seine Gedanken zum "Ei“ formulierte, zum Beispiel über das Glücksgefühl, ein solches aus einem Nest zu holen, statt aus einer Landwirtschaftsindustrie, wo ein Ei eben nur eine Ware ist. Das Ei ist für Epple Symbol der Wiedergeburt, der Fruchtbarkeit und der Befreiung aus der Enge
einer Schale und noch viel mehr, wie er vor den zahlreichen Gästen ausführte. Vikar Christian Schätzle nahm mit zwei Ministranten die „Weihe“ des  Brunnens vor, der auch in diesem Jahr wieder mit rund 3.000 handbemalten Eiern aufwarten kann.

Das war natürlich das große Partyevent am Wochenende: Die mit Musikern aus verschiedenen Formationen gebildete Party-Blasmusikkapelle „Blaska“ hatte nach zwei Jahren ohne Auftritte zum fulminanten Saisonstart in der Talwiesenhalle in Rielasingen geladen. Über 500 Fans waren gekommen, um eine Nacht neuer Freiheiten zu feiern – ohne Masken und sonstige
Zugangsbeschränkungen. „Wir hatten die zwei Jahre natürlich genutzt, um neue Lieder für unsere Besetzung zu schreiben“, sagte Dominik Klinger, Manager der Band, die an diesem Abend über vier Stunden Partymusik für die dicht gedrängten Gäste in der Halle bot. „Das war ein Abend, der in unsere Geschichte einging“, so die Band selbst.

Ende 2019 hatte Ines Kuhlicke die traditionsreiche Ballettschule der „Färbe“ in Singen übernommen. Doch dann kamen gleich zwei harte, von Lockdowns geprägte Jahre. Mit einem bunten „Karussell“, bei dem ein frivoler „Cancan“ von Johann Strauss zum Finale nicht fehlen durfte, stellte sich die Ballettschule am Wochenende in vier ausverkauften Vorstellungen in der „Basilika“ nun vor. Der Applaus war nicht nur Labsal für die über 100 AkteurInnen auf der Bühne, sondern auch Dank für eine wunderschöne
Choreografie.

Gut 20 Helfer aus verschiedenen Wangener Vereinen trafen sich, um im Gemeindewald der Gemeinde Öhningen auf mehreren Kahlhiebflächen neue Bäume zu pflanzen. 
Die Aktion wurde organisiert von der  Vereinsgemeinschaft Wangen e. V.
Unter Anleitung von Revierleiter Günther Lupberger vom Kreisforstamt pflanzten die fleißigen Helfer rund 600 neue Bäume unterschiedlicher Baumarten. Besonders die Helfer von den Holzern der Wangener
Mondfängernarren freuen sich, dass damit auch in ferner Zukunft hoffentlich wieder einige Narrenbäume für die Fasnacht gesichert sind. Mit der Pflanzaktion wollen die Wangener Vereine zum einen ein Zeichen für die
nachhaltige Bewirtschaftung des Gemeindewaldes setzen und zum anderen auch in der Corona-Zeit das Gemeinschaftsgefühl stärken

Autor:

Ute Mucha aus Moos

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