- Anzeige -

Stimmungsvolle Weihnacht in der Südstadt

Siedlerheim Weihnachtsmarkt
Alle packen in der Südstadt mit an: Die IG Singen Süd mit ihrem Vorsitzenden Dirk Oehle (links), die Siedlergemeinschaft mit Vorsitzenden, Christian Siebold (4.v.l.), die Thüga Energie Netze mit Erwin Gräble (rechts), die Kita und Familienzentrum St. Nikolaus, Anett Gollent, sowie der Konrektor der Hebelschule Michael Laporte-Hoffmann. swb-Bild: stm

Neue Sterne des Südens - 3. Weihnachtsmarkt am Siedlerheim

Singen. Der 3. Weihnachtsmarkt am Siedlerheim am nächsten Freitag, 29. November und neun neue Sterne des Südens zeigen in der Südstadt bewegt sich was.   Vor zwei Jahren ist aus einem Gespräch zwischen dem Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft, Christian Siebold, und dem Vorsitzenden der IG Singen Süd eine Idee für einen Weihnachtsmarkt in Südstadt entstanden. Nach einem verhaltenen Auftakt kamen im letzten Jahr schon rund 100 Besucher zu einem stimmungsvollen Abend. Und in diesem Jahr, so der Wunsch der Beiden, beim Pressegespräch im Siedlerheim am Freitag, soll diese laut Oehle »phänomenale Entwicklung« noch getoppt werden. Denn die Vernetzung im Süden sei vorbildlich, im Dienste der Sache, so der Vorsitzende der IG Singen Süd.

Neben den bewährten Bestandsteilen wie dem großen Weihnachtsbaum mit 60 Meter Lichterkette und den Feuerschalen werden am Freitag von 17 bis 20 Uhr auch diesmal mit dem Nikolaus wieder Weihnachtslieder gesungen. Hierauf freuen sich die Kinder von der Kita St. Nikolaus schon riesig, so die Familienberaterin Anett Gollent.   Zudem warten mehrere Stände und sechs Pavillons auf die Gäste des Weihnachtsmarkts, kündigte Siebold an. Mit dabei sind Kinderchancen, der Förderverein Neu-Böhringer, Selbstgestricktes der Siedlerfrauen, die 8 und 9. Klasse der Hebelschule backt Waffeln, Insi und der Unverpackt-Laden informieren, und die Siedler selbst verköstigen zu bezahlbaren Preisen mit Glühwein, Kalbsbratwürsten und Kinderpunsch. Einem friedlichen Weihnachtsmarkt vieler Kulturen steht also nichts im Wege. Alle sind zu dem Weihnachtsmarkt herzlich eingeladen. Übrigens der Christbaum dient an Fasnet als Narrenbaum.  

Zur festlichen Stimmung in der Südstadt tragen seit 2001 auch die Sterne des Südens bei.  Aus den zu Anfang 55 Sternen sind inzwischen 117 geworden, so Oehle. Und dank der IG Singen Süd kommen in diesem Jahr noch einmal neun neue Sterne hinzu. Diese werden die Steißlingerstraße von Graf Hardenberg bis zur Bäckerei Nestle in weihnachtliche Stimmung tauchen. Wie Oehle betonte, sei diese Kraftanstrengung nicht ohne die Thüga Energie Netzte möglich. Wie Erwin Gräble informierte, werden alle 126 Sterne in der nächsten Woche von einem Thügamitarbeiter an zwei Tagen aufgehängt. Die IG Singen Süd hat für die Umstellung der Sterne des Südens auf LED ab 2010 jährlich etwa 5.000 Euro in die Hand genommen, sodass laut Oehle, gemeinsam mit den Reparaturen von Sturmschäden die Interessensgemeinschaft 30–40.000 Euro hierfür investiert habe.

Wochenblatt Redakteur @: Stefan Mohr