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Wirtschaft darf nicht den Bach herab gehen

FDP Bumiller
Der Landtagskandidat der FDP, Markus Bumiller, nach seiner Wahl in der Singener Stadthalle mit Kreisvorsitzender Birgit Homburger und Zweitkandidatin Julia Zühlke. Swb-Bild: of

FDP Singen-Stockach nominiert Markus Bumiller als Landtagskandidat

Singen. Markus Bumiller, frischgebackener Vater und als selbstständiger Unternehmer im Bereich Tourismus tätig und, wie er selbst betont, leidenschaftlicher Touristiker wurde am Freitagabend von dem Mitgliedern der FDP aus dem Wahlkreis Singen-Stockach als Landtagskandidat nominiert. 20 wahlberechtigte Mitglieder waren zu der von Kreisvorsitzender Birgit Homburger geleiteten Nominierungsversammlung in die Stadthalle gekommen.

Der Wahlkreis habe bei der letzten Wahl eine sehr schwierige Wahlentscheidung getroffen, und es müsse alles getan werden, dass nicht die AfD nochmals mit einem Vertreter im Landrat gewählt werde, machte Bumiller deutlich, denn durch das Verhalten des gewählten Abgeordneten Gedeon habe die Region Schaden im Ansehen erlitten.

„Die Wirtschaft muss erst mal wieder zum Laufen gebracht werden“, so Bumiller, denn ohne eine funktionierende Wirtschaft werde das Land den Bach herunter gehen. Bildung für die Schüler müsse gewährleistet werden, auch mit Digitalisierung und es könne nicht sein, wenn in diesen Zeiten der Corona-Krise die Schüler den Lehrern noch helfen müsste, wie man mit dem PC unterrichtet. „Politik muss wieder für die Bürgerinnen und Bürger gemacht werden“,. so Bumiller in seiner kanpp gefassten Rede. Aus dem Publikum kam der Zuspruch, dass Bumiller als Mitglied der Wirtschaftsjunioren gezeigt habe, was er bewirken könne, unter anderem im der „Bundeskonferenz“ des IHK-Nachwuchses in der Singener Stadthalle. Bumiller war politischen schon einmal als Kandidat für die letzte Gemeinderatswahl wie auch als Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Volkertshausen aufgetreten.

Julia Zühlke, Gemeinderätin in Stockach und Soldatin in Stetten am Kalten Markt im Bereich Ausbildung tätig, setze in ihrer Vorstellung die Bildung, Soziales und Familie in den Vordergrund bei der Bewerbung als Zweitkandidatin Es dürfe keinen zweiten Shutdown mehr geben, und es brauche Signale in den derzeit schweren Zeiten für die Betriebe. Auch sie wurde einstimmig gewählt.

Kreisvorsitzende Birgit Homburger meinte, dass der Wahlkampf durchaus angesichts der aktuellen Corona-Lage eine Herausforderung werden könnte, was Veranstaltungen anbetrifft, bei denen sich Wähler informieren könnten. Da werde vielleicht auch sehr viel digital stattfinden müssen. Entsprechend hat sich auch das Wahlkampfteam an diesem Abend aufgestellt.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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