Friedrich-Wöhler-Gymnasium verabschiedet Abiturienten
Ein preisgekrönter Jahrgang

  • Foto: Die drei besten Abiturienten dieses Jahrgangs am Friedrich-Wöhler-Gymnasium: malte Ebner (Mitte, 1,0), Sabrina Gstir (1,1) und Sarah Hess (1,2). swb-Bild: of
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Singen (of). 104 Abiturienten konnten am Samstag in Singener Bürgersaal durch die Schulleitung und OB Bernd Häusler in ihr weiteres Leben verabschiedet werden bevor es zur weiteren Feier in Radolfzeller Milchwerk ging. OB Bernd Häusler lobt einen wirklich sehr guten Jahrgang, der hier nach 12 oder 13 Jahren Schule nun bereit sein sollte, die nächsten Schritte in Angriff zu nehmen. Er selbst habe sich damals sogar 14 Jahre Zeit gelassen, verriet der Singener OB bei seinem Grußwort. Häusler hofft, dass doch nach Ausbildung und Studium viele der jungen Menschen wieder in den Hegau zurückkehren. Scheffel-Preisträgerin Mariella Linkert bekannte, dass eigentlich keiner Angst haben musste. Viel größer sei für sie jetzt die Angst, sich lächerlich zu machen mit ihren Standpunkten vor so großen Publikum. Es gehe darum zu sein, anders als andere Denken wie man sein müsste.

Schulleiter Horst Scheu verbindet mit diesem Jahrgang einiges. Er habe gemeinsam mit den Schülern am Friedrich-Wöhler-Gymnasium begonnen. „Sie gehen jetzt, ich bleibe hoffentlich noch eine Weile.“ Dass die Studenten durch das G8 schlechter geworden seien, widerlegte er mit einer Studie die Uni Duisburg/Essen. Schon als er mit studieren begann, habe es geheißen, dass neue neuen Jahrgänge immer schlechter würden. Freilich gehe nun ein Jahrgang an den Start ins Leben, der als „Generation Y“ bezeichnet werde. Eine Generation die das „Why“ in den Mittelpunkt stelle, und die beim Arbeiten auch leben wolle. Stichworte wie „Glück schlägt Geld“ oder die „Generation Weichei“ wollte Scheu aber nicht stehen lassen. Denn dass dieser Jahrgang ganz schön mit Leistung zur Sache ging, zeigte die anschließende Preisverleihung, bei der fast die hälfte der Absolventen wieder auf die Bühne kamen. Der Schnitt im Gesamten betrug 2,2.

Der Preis für das allerbeste Abi mit 1,0 ( 847 Punkten) ging an Malte Ebner aus Jestetten, der gleich noch Preise in Deutsch, Englisch, Französisch, Mathe, Physik, NWT, Ethik und den Lions-Förderpreis abräumte. Im folgte dicht Sabrina Gstir (1,1) aus Rielasingen-Worblingen, zu dazu noch Preise in Französisch, Mathe und Bio holte. Platz drei dieser Bestenliste belegte Sarah Hess (1,2) aus Hilzingen, die weitere Preise in Deutsch, Englisch, Mathe, Informatik, Physik und Ethik verliehen bekam.

Die weiteren Preisträger: Lalita Braun (Deutsch, Englisch, Musik), Patrik Bühler (Sport), Moritz Dinkeldein (Physik), Jeditha Edmaier (Englisch, Französisch), Michael Eppler (Mathe, Chemie), Frederick Fritzsche (Englisch, Mathe, Physik), Melina Funke (Biologie), Carolin Graf (Mathe, Sport), Maximilian Hausmann (Mathe, Informatik, Wirtschaft), Anika Hengge (Musik), Annika Honacker (Geschichte), Ruben Klimke (Gemeinschaftskunde), Shaline Kulczar (ev. Religion), Steffen Kurz (Erdkunde, Biologie), Patrick Lessmeister (Englisch), Mariella Linkert (Deutsch, Englisch), Hannah Merkle (Literatur/Theater), Anika Nöhre (Geschichte), Marina Nohre (Italienisch, bild. Kunst), Maren Reitler (Literur/Theater, ev. Religion), Manuela Schulz (bild. Kunst9; Jasmin Scinta (Ialienisch), Gloria Seeger (Gemeinschaftskunde, Deutsch, Englisch Mathe, Biologie, kath religion, bild. Kunst), Adrian Staudt (Musik), Isabel Stehle (Biologie), Pia Valenkamp (Mathe, Chemie), Franziska Weißmann (Physik). Zusätzlich wurden die Sänger im Oberstufenchor und die Musiker des Orchesters gewürdigt, die nun die Schule verlassen.

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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