Offizielle Eröffnung am 12. September/ Zwei Tage der offenen Türe
Kunstmuseum soll im September wieder öffnen

  • Foto: Museumsleiter Christoph Bauer mit OB Bernd Häusler im bereits gefüllten Magazin des Museums. Es ist nach dem Umbau mehr als doppelt so groß und vor allem klimakontrolliert. Swb-Bild: of
  • hochgeladen von Oliver Fiedler

Singen (of). Das Singener Kunstmuseum soll am 12. September wieder eröffnen. Das gaben OB Bernd Häusler und Museumsleiter Christoph Bauer im Rahmen einer Medienkonferenz am Freitag Vormittag bekannt. An diesem Abend soll die Eröffnung gefeiert werden, am Samstag und Sonntag darauf w wird dann zu einem Tag der offenen Türe für die breite Bevölkerung eingeladen. „Es war die Absicht, zur Museumsnacht wieder das Museum zur Verfügung zu haben“, machte OB Häusler klar. Damit ist das Museum sogar schon ein Wochenende vor der Museumsnacht, die am 20. September, ab 18 Uhr startet geöffnet.

„Wieder da“ heißt denn auch die erste Ausstellung, gab Museumsleiter Christoph Bauer. Damit wolle man mit einem interessanten Projekt die Rückkehr in das Ausstellungsprogramm in Singen auch plakativ feiern. Das Depot ist von 90 Quadratmetern auf insgesamt 170 Quadratmeter angewachsen, zusätzlich gebe nun auch ein Graphikdepot mit rund 50 Quadratmeter im Obergeschoss, so dass endlich der nötige Platz geschaffen wurde, um die Kunst und Graphik so zu lagern, wie sich das eigentlich für Kunst gehört. Das früher an dieser Stelle untergebrachte Büro des Museum wurde in zusätzlich angemieteten Räumen des Solarcomplex-Hauses umgesiedelt.

Die Ausstellungsfläche ist im Erdgeschoss durch die Hinzunahme von Schlecker von 200 Qudratmeter auf über 400 Quadratmeter angewachsen, dort wird dann auch eine Cafeteria angeboten. Im Obergeschoss ist die Fläche zwar geringfügig kleiner geworden, aber durch die Herausnahme von Wänden habe man nun einen richtigen „Hallencharakter“ geschaffen, erklärte Christoph Bauer. „Damit sind wir neben Friedrichshafen das einzige Museum, das in den Ausstellungen auch große Formate und Großskulpturen und Plastiken zeigen kann.“ Durch die Eröffnung des MAC wie der bald erfolgenden Eröffnung der Galerie Vayhinger in der Schaffhauser Straße ergebe sich auch im Rahmen eine neue Situation, mit der man genauso spielen könne, wie der neuen Raumsituation.

Durch die neue Klimaananlage würden geringe Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit von nur 2 Prozent im Verlaufe eines Tages möglich, so dass man damit auch die Vorgaben der großen Leihgeber erfülle. In etwa zwei Jahren soll in diesem Rahmen dann auch eine sehr große und umfassende Ausstellung der „Höri Künstler“ erfolgen, kündigte Christoph Bauer an. Gegenärtig sind die Mitarbeiter des Museums schon am Einräumen. Größere Kunstwerke, vor allem Skulpturen und Plastiken, seien bis nach Waiblingen ausgelagert werden, sagte Bauer.

Bei den Kosten sei man mit dem Budget von 1.030.000 Euro das Budget nicht einmal so gravierend überschritten, sagte Catharina Schäufele von der Singener Kulturverwaltung. Beim Beschluss des Gemeinderats für den Haushalt 2013 war noch ein Budget von 800.000 Euro vorgesehen gewesen.

„Wir hatten Probleme in der Baustelle, das hat auch für die Verzögerung gesorgt. Zur Herausforderung sei für den Eigentümer des Hauses das Thema Erdbebensicherheit geworden, so dass in das bestehende Gebäude quasi ein riesiger Stahlbeton-Pfeiler über alle Stockwerke eingebaut werden musste. Ursprünglich war ja „Herbst 2013“ zur Wiedereröffnung vorgesehen gewesen. Im Zuge der Bauarbeiten wurde auch mehr umgebaut als am Anfang noch vorgesehen. Wie haben die Verzögerung auch dazu genutzt unser Museumskonzept noch nachzuarbeiten, meinte Museumsleiter Christoph Bauer.

Autor:

Oliver Fiedler aus Gottmadingen

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